Aus- und Einwintern in der Burg

Die Karlsborg frostfest machen

das ist das Ziel des Einwinterns. Und alles am Beginn der Saison leicht in Betrieb zu nehmen, ist der Sinn des Auswintern. Hier ein kleines Howto für beides.

Winter (manchmal mit Schnee)

Aufgaben

  • Regentonnen und Regenrinnen
  • Badeofen und Rohre im Spa
  • Hollywoodschaukel
  • Terrassenmöbel am See
  • Terrassenmöbel oben
  • Batterien im Haupthaus, Werkstatt und Waldhaus

Regentonnen und Regenrinnen

Einwintern: Die beiden grünen Regentonnen am Haupthaus werden geleert und gesäubert. Der Verbindungsschlauch zwischen den Tonnen und der Überlaufschlauch können dran bleiben, die Tonnen kommen in die Remise. Die blauen Regentonnen bleiben stehen. Sie können zu 3/4 voll bleiben, bisher haben sie den Frost gut überstanden.

Auf dem Dachboden der Scheune finden sich im Giebel einige Rohre und Regenrinnen. Mit denen wird das Regenwasser über den Winter vom Haupthaus weggeleitet. Dazu werden die Rohre an den Fallrohren befestigt und am Boden mit Steinen o. ä. fixiert.

Auswintern: Die Tonnen wieder hinstellen, auf geraden und sicheren Stand achten. Wenn möglich ein kleines Gefälle zwischen der Tonne zum See und der Tonne zum Beet einbauen, damit der Überlauf funktioniert. Den Überlaufschlauch zum Beet hin wieder einbuddeln. Die Ableitungsrohre abbauen und wieder in der Scheune im Giebel einlagern.

Badeofen und Rohre im Spa

Badeofen winterfest machen

Dazu wird die Wasserzufuhr am Außentank geschlossen (beide Hähne). Die Überwurfmuttern des Zu- und Ablaufs der elektrischen Pumpe in der Dusche werden gelöst und abgeschraubt. Die beiden Plastikschläuche werden abgezogen. Das Kupferrohr zur Dusche wird aus der Wandklemme entfernt, damit kein Wasser im Rohrsystem verbleibt. Die Duscharmatur bleibt IMMER geöffnet. Die Dusche wird nur über das Anschalten der Pumpe in Betrieb genommen.

Mischbatterie muss immer offen sein

Pumpe für den Winter abklemmen

Der Badeofen wird über den Auslasshahn und einen Eimer ausgeleert. Der über den Hahn gesteckte Bogen sorgt dafür, dass das Wasser im Eimer landet. Erst wenn das Wasser nicht mehr gut abläuft (weil sich ein Unterdruck im System bildet) werden beide Überwurfverschraubungen oben am Badeofen gelöst. Achtet darauf, dass die Dichtungen nicht verloren gehen.

Die Anschlüsse am Badeofen

Im Badeofen sind ca. 80l. Ein paar Eimer muss man also schleppen. Am Schluss bleibt der Hahn offen, der leere Eimer bleibt stehen und das System ist leer.

Der Ablaufhahn des Badeofens

Die Dusche wird wie bei jeder Abreise auch vor dem Winter geputzt, auch das Siphon des Abflusses.

Badeofen für den Sommerbetrieb herrichten

Um den Badeofen wieder zu befüllen, werden die Verschraubungen geschlossen (auf die Dichtungen achten) und der Auslasshahn am Badeofen wird zugemacht!

Die Pumpe wird an der Seite zum Wassertank verbunden (Plastikschlauch aufstecken, Überwurfmutter gut handfest anziehen). Beide Hähne am Tank werden geöffnet, die Pumpe kann gestartet werden, dann sieht man, ob das Wasser wie gewünscht von der Pumpe gefördert wird. Danach wird der rechte Anschluss mit der Überwurfmutter wieder angeschlossen. Die Kupferleitung wird wieder in die Plastikklammer geklickt.

Die Pumpe wird gestartet und der Badeofen wird gefüllt. Das dauert bei den 80l Inhalt und ca. 10l/min Pumpenleistung etwa 10 Minuten. Die Duscharmatur muss dabei offen sein und auf der Einstellung „warmes Wasser“ stehen (Mischhebel nach rechts), damit die Luft aus dem System gedrückt wird. Sobald der Badeofen voll ist, läuft das Wasser aus der Dusche. Dann die Pumpe ausstellen – und fertig für das erste Anheizen und eine schöne Brause im Karlsborg SPA.

Probleme mit der Dusche und Abhilfe

Schwache Batterie. Pumpe bricht ab.

Ich hatte im Winter, bei kalten Temperaturen und schwacher Batterie das Problem, dass der Strom für die Pumpe nicht ausreichte. Das elektrische System bricht dann zusammen.

Der Workaround:

  • Kopflampe aufsetzen!
  • Generator (Jockel) in der Remise anwerfen.
  • Ladegerät an die Batterie in der Werkstatt anschließen (Steckdose ist über der Werkbank).
  • Falls auf dem Display des Ladereglers (kleiner Kasten an der Wand der Batteriekastens) eine Fehlermeldung steht, bitte die entsprechende Sicherung im Batteriekasten zwischen Batterie und Verbraucher einmal entfernen und dann wieder einstecken.
  • Kurz warten und dann mit Hilfe des Stroms aus dem Generator über die Batterie den Badeofen füllen.

Das gleiche kann man auch beim Duschen machen, falls die Batterie zu schwach ist.

Ladegerät an Batterie in der Werkstatt
Pumpe startet nicht, obwohl Strom da ist
  • Die Pumpe hat eine Vorsicherung zwischen Schalter und Pumpe. Die findet man im grauen Kasten über der Pumpe.
  • Falls die defekt ist, bitte austauschen. Ersatz findet sich entweder im grauen Kasten oder in der Kommode unter dem Batteriekasten in der Werkstatt,.
Kein Wasser

Eigentlich ist das alles eher robust, sollte also kaum eintreten (aber ich hatte jeden der unten aufgeführten Fälle schon mal).

  • Ist der Hahn am Tank auf?
  • Ist Eis im Hahn oder dem Tank?
  • Ist der Pumpenvorfilter verstopft?
  • Ist der Anschluss am Haupttank durch Eis abgerissen?

Man testet, in dem man erst den Anschluss und die Hähne am großen Tank checkt, dann vor der Pumpe, dann danach die Verschraubungen löst und schaut, ob das Wasser fließt/ gefördert wird.

Hollywoodschaukel am See

Zum Winter kommt die Hollywoodschaukel in die Remise. Für einen alleine ist das ganz schön heftig. Zum Frühjahr dann wieder retour. Die Ketten so einhängen, dass die Schaukel frei schwingt. Das Dach wieder anbringen.

Terrassenmöbel am See

Zum Winter in die Remise. Dabei das Holz der vier Stühle und des Tisches mit Drahtbürste abbürsten und mit Holzöl behandeln. Zum Sommer dann retour auf die Seeterrasse.

Terrassenmöbel oben

Tisch zum Winter demontieren und im Waldhaus oder in der Remise einlagern. Zum Sommer dann retour. Die Stühle stehen am Waldhaus oder auch in der Remise.

Batteriekästen in der Werkstatt, im Haupthaus und im Waldhaus

Plan für 2025/26: Batterieheizungen zum Winter kaufen, dann ggf. anstellen, zum Sommer wieder abklemmen.

Putzen, Putzen, Putzen

Denkt daran bei Abfahrt immer gut zu putzen. Das gilt besonders für das Einwintern. Alles, was anknabberbar ist, wird von den Mäusen benagt. Und je mehr es nach Maus riecht, um so interessanter ist es für die anderen Nagetierchen. Das Einwintern ist der richtige Zeitpunkt für eine Grundreinigung.

  • Also (als Wiederholung) den Boden und die Flächen sauberwischen, alle Krümel wegfegen und -saugen.
  • Alle Papiertüten checken, Blumensamen, Kerzen – alles rein in die Alukisten.
  • Die Kupfertöpfe freuen sich über eine Sidol/ Autosolreinigung, eingebrannten Ruß am Topfboden kann man dabei mit der Drahtbürste und dem Akkuschrauber vorher entfernen.
  • Gerade im Haupt- und im Gästehaus: den Ofenkorpus, die Wände – alles, was man abwaschen kann, einmal mit Seifenwasser reinigen.
  • Boden wischen, Saugen, Staub raus etc. versteht sich von selbst.

Zu Saisonstart kann mann gerne

  • die Teppiche ausklopfen
  • die Holzböden reinigen
  • die Fenster putzen

und auch sonst alles machen, was so zu einem Frühjahrsputz gehört.

Energicentralen

oder Thema Strom in der Karlsborg

12 Volt

Die Stromversorgung in der Karlsborg läuft über 12 Volt. Aktuell gibt es drei Kreise.

  1. In der Werkstatt plus Gästehaus
  2. Im Haupthaus
  3. Im Waldhaus (aktuell nur mit kleiner Batterie)

Es gibt auch ein Akkuladegerät, das auf 12 Volt läuft. Damit können die Makitaakkus geladen werden. Das Ladegerät muss am Batteriekasten in der Scheune in einer der Steckdose dort eingesteckt werden (Bajonettverschluss). Bitte checkt, welche Steckdose angeschlossen ist (ich meine es ist die oben rechts).
Wenn die Akkus über 12 V geladen sind, muss man den Akku einmal an das 220V Ladegerät anschließen, denn die Akku-Elektronik erkennt den Ladezustand nicht.

Dazu den 12V-220V Wandler an die Batterie, Ladegerät rein, Akku drauf, 10 Sekunden später ist die Elektronik des Akkus wieder in der Lage den Ladestand zu erkennen. Ladelampe ist grün.

220 Volt

In der Remise steht ein Dieselgenerator, der über eine Verkabelung alle Gebäude mit Strom versorgt – wenn er läuft.

Es braucht 4 Schritte, um den Jockel zu starten (siehe Bild).

Vier Schritte zum Jockel starten

Sobald der Generator läuft das Metallflexrohr an den Auspuffauslass anhängen, ein Metallrohr an das Flexrohr nach draußen legen, damit man in der Remise nicht verwelkt.

Schaut Euch das in Ruhe an, eigentlich ist das narrensicher.

Die Dieselversorgung erfolgt über einen externen Kanister. Rechtzeitig nachfüllen, Dieselaggregate müssen erst relativ mühselig entlüftet werden, wenn sie auf einen leeren Tank laufen.

Im Ordner im Haupthaus (rechte Schranktür) findet sich auch die ausführliche Bedienungsanleitung.

Falls der Jockel läuft, kann man damit auch sehr gut die Makita-Akkus aufladen, auch Computer laden bietet sich an, das zieht doch relativ viel Strom.

So viele Tonnen

Aus unserer einen Mülltonne, die in der Sommersaison einmal alle vier Wochen geleert wird, sind (in der gesamten Kommune) vier (4) Tonnen mit acht (8) Fächern geworden.

Unsere Nachbarn aus der Hildersborg haben auch vier bekommen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir die alle brauchen, auf jeden Fall kann jetzt auch vor Ort in der Borg recycelt und sortiert werden. Für den Kompost beschicken wir weiterhin die eigenen Kompostcontainer, das ist zu wertvoll zum Wegschmeißen.

Die Containerstationen im öffentlichen Raum (z. B. Västervik und Ankarsrum) gab es bisher weiterhin, ob sich das in Zukunft ändert, weiß ich nicht. Aktuell haben wir noch alle Optionen.

Unsere vier neuen Mülltonnen auf dem Vassgölsvägen

Ordnung im Haupthaus

Damit die nachfolgenden Besucher (Männer, Frauen und alles dazwischen und außerhalb) die Karlsborg verzugsfrei nutzen können, hat sich ein Ordnungssystem als nützlich herausgestellt.

Küche im Haupthaus

Die ersten beiden Fotos zeigen das Geschirr im Hängeschrank über der Arbeitsfläche mit der Spüle. Das dritte Bild den Schrank unterhalb der Arbeitsfläche. Hier finden sich Konserven und leere Gläser fürs Marmeladen kochen oder mäusesicheres einglasen von Gewürz und Knabberkram.

Das vierte Foto zeigt den oberen Teil des Schranks neben dem Gasherd und das Regal an der Tür. Hier finden sich Kaffee und Tee. Bild vier zeigt den Topfschrank, Bild fünf das Regal an der Wand zum Gästezimmer.

Unter der Arbeitsfläche am Fenster stehen ein paar Alukisten mit Koch- und Backzutaten. Hier haben wir auch die Küchenwaage, den Fleischwolf und eine große Emailschüssel untergebracht.

Die Schubladen unter der Spüle enthalten bestecke, Küchenhelfer und Beutel aller Art. Die Bilder zeigen sie von oben nach unten. Das letzte Bild mit Geschirrtüchern und Wischlappen zeigt den kleinen schmalen Schrank links außen.

Ohne Bilder sind noch der dreieckige Schrank in der Küche (Essgeschirr und Schüsseln) sowie der Unterschrank ebenda: Tupper und Plastikschüsseln. Der Schrank neben dem Hoilzherd mit Feuerholz und Holzbriketts ist selbst erklärend

Als vorläufig letztes Bild: der Büroteil des Wohnzimmerschranks. Der blaue Ordner enthält die Gebrauchsanleitungen aller Geräte, soweit wir sie zur Verfügung haben.

Wie funktioniert Mülltrennung?

Heute auf dem Weg zum Bahnhof wollten wir schnell noch unseren Restmüll an der Tonne vorbeibringen. Leider mussten wir feststellen, dass sowohl unsere als auch die der Hildersborger bis oben hin voll war. Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße (Tschuldigung 😉 ), weil der kleine Muckla nunmal noch Windeln trägt.

Wie auf dem Bild schon deutlich zu erkennen, befinden sich in der Tonne Wertstoffe (Dosen und Flaschen), die dort nicht hingehören.

Die Fahrt mit der Smalspårsjärnvägen sowie der Tag in Västervik war schön , aber dazu mehr in einem anderem Beitrag.

Auf dem Rückweg haben wir dann die ersten fremden Säcke mitgenommen um wieder etwas Platz für unseren Restmüll zu schaffen. Beim Öffnen der Müllsäcke eröffnete sich dann das ganze Ausmaß. Der vermeintliche Restmüll bestand zu 80% aus Wertstoffen. Daraufhin hat Herr Henriksson auch noch den restlichen Müll geholt und sortiert.

Im folgenden Bild ist die Wertstoff-Ausbeute zu erkennen. In der Mitte befindet sich der restliche Restmüll. Wahrscheinlich befinden sich hier auch noch weitere Wertstoffe, aber irgendwann wurde es dann auch nicht mehr so schön.
Auf 9 Uhr: Schwedische Einweg-Pfandflaschen. Diese können in jedem Supermarkt wieder zurückgegeben werden. Meistens steht hierfür ein Automat bereit.
Auf 10:30 Uhr: Tetra-Packs. Hier wird es etwas komplizierter: Die Deckel kommen in den Kunststoffmüll. Der Kartons in den Papiermüll.
Auf 12 Uhr: Plastikverpackungen. Diese werden im Kunstoffmüll entsorgt.
Auf 2 Uhr: Dosen. Hierbei handelt es sich um zum großen Teil um schwedische Bierdosen, die wie auch die Einweg-Pfandflaschen zurück zum Supermarkt gebracht werden.
Auf 4 Uhr: Glasflaschen. Auch hier etwas komplizierter: Es wird nach Farben sortiert entsorgt.
Auf 5 Uhr: Gemüse-/Obst: Solange es nicht schimmelt, kann es gegessen werden. Ansonsten wird es kompostiert. In diesem Fall war alles noch gut erhalten. Wir verzichten dennoch, weil es neben so einigen Zigarettenkippen gelegen hat.
Auf 7 Uhr: Kartonage. Wird auch im Papiermüll entsorgt.

Die Wertstoffe werden auf dem Wertstoffhof entsorgt. Diese sind überall in Schweden zu finden. Einen gibt es auch in Ankarsrum.

Außerdem wurden zwei Würfel gefunden. Diese werden gereinigt und der Karlsborg Spielesammlung hinzugefügt.

Am Ende ist die Karlsborg Tonne fast leer und wir haben wieder ausreichend Platz für die Muckla-Windeln. 🙂

Ich hätte nie gedacht einmal zum Mülltaucher zu werden, aber das ging einfach mal gar nicht. Mal sehen, evtl. schaue ich mir morgen auch nochmal die andere Tonne an.

Viele Grüße
Herr Henriksson

Vorfreude und | oder kalte Füße

Es gibt guuuute Nachrichten

Träume werden wahr. In Ankarsrum hat ein neuer COOP Nära geöffnet! Bisher war ich noch nicht da und kann deshalb nur den Link präsentieren, aber ich bin doch optimistisch, dass es sich nicht um ein Phantom handelt, findet man den neuen Markt doch nicht nur bei Tante Google, sondern auch auf der COOP Seite als Mashup.

Sieht so aus als ob sich ein neues Zentrum am Bahnhof (mit Pizzeria, Bankomat und öffentlichem Papierkorb) herausbildet. Das finde ich fantastisch.

Allerdings frag ich mich doch, warum die Nasen den neuen Laden nicht am geschlossenen Lokal erwähnten. Aber, nein, halt, nicht so voreilig. Vielleicht haben wir es auch nicht gesehen. Anyway. es sieht so aus, als können ich im Mai auch wieder in Ankarsum einkaufen. Ich bin begeistert!

Nicht zu vergessen wäre die damit nicht mehr nötige Passüberquerung zwischen Schule und Laden, die den älteren Herren, der ja kein Auto zum Einkaufen nutzen mag (ihr erinnert Euch), so manches Mal kardiomäßig an die Grenze gebracht und gedanklich zur Großen Schleife versetzt hat („Quäl Dich, du Sau!“ heißt der zugehörige Spruch).

Das Einkaufen inkl. Anreise von der Karlsborg zum Laden wird also precis lagom!

Die folgenden Beiträge sind damit überholt, müssen aktualisiert werden oder sind nurmehr historische Zeugnisse: Einkaufen, Skandal in Ankarsrum.

Kalte Füße. Die Eisheiligen …

… sind erfahrungsgemäß die letzten frostträchtigen Tage im Frühjahr. So richtig kennt man sie nicht mehr, z. T. wg. der regional unterschiedlichen Namen und Daten, dem Klimawandel, wg. der Säkularisierung, anders verstandener Allgemeinbildung und vielleicht v. a. der fehlenden Relevanz solchen Wissens. Denn wenn Erdbeeren das ganze Jahr über zu haben sind, ist es ja völlig wumpe, ob man weiß, das so um den 15.5. die kalte Sophie nochmal mit arktische Strömungen die Obstblüte bedroht und damit auch eine Erdbeerernte gerne mal ausfallen lassen kann.

Ist ja auch egal. Auf jeden Fall sind dieses Jahr in Norddeutschland und Nordeuropa auch zur Zeit noch die Temperaturen insgesamt eher moderat bis frisch, vor allem nachts. Und daher gehe ich davon aus, dass die lange Unterhose noch zum Einsatz kommen wird und die Schwimmsaison eher noch nicht startet. Die Bäume werden noch etwas kahler sein als hier und die in der Rutenstraße schon zaghaft sichtbaren Apfelblüten noch auf sich warten lassen.

Mann und Metall vs. Maus

löst Maus gegen Plastik ab: ich habe zwei weitere Alukisten für Mehl und Nährmittel gekauft, die unter der Arbeitsplatte Platz finden sollen. Bei der Gelegenheit gab es auch ein paar Hosenträger der Handelsmarke meiner Kunden mit Biber (ganz normal bezahlt, kein Rabatt!). Der Thermobecher steht bereit und und gepackt wird auch schon (-> Karton).

Ist das Auto eigentlich Teil der Wohnung?

Der wichtigste Teil der Vorfreude besteht selbstverständlich in der Aussicht auf den Frühling in der Karlsborg. Das wird schön und weil ich ja auch richtig ohne Erwerbsarbeit da sein will, ist die Aussicht auf 3 1/2 Wochen um so verlockender.

Die Anreise wird allerdings etwas heikel. Ich wollte die Fähre um 2:30 nehmen und das geht wegen der Ausgangsbeschränkung vermutlich nicht. Und weil ich a) nicht weiß, ob ich bei Ankunft um 22:00 die Wartezeit im Auto verbringen darf, vor allem aber b) absolut keine Lust habe 4 Stunden im Auto abzuhängen fahr ich halt früher. Und die Mehrkosten verbuche ich unter Karacho-Aufwänden – isso.

Ich hab mein Wünsche mal gemailt, per Formular geht das nämlich nicht, das Wochenende ist das Telefon nicht besetzt, und so werde Montag das Callcenter anrufen.

Getestet wird vorher, das ist ja inzwischen schon Routine, und – tataaa! – meinen Impfausweis nehm ich auch mit (mach ich sowieso immer) weil da nämlich meine erste Covid-19 Impfung drin stehen wird. Am 27.4. soll ich den ersten Pieks mit dem Produkt bekommen, das so ähnlich wie das Hamburger Konkurrenzprodukt zu Haake und Hemi-Schankbier heißt und (hoffentlich) unbegründet in Verruf geraten ist. Ist wie beim Abendbrot: Ich nehme was kommt und – impfspezifisch – feiere ich ohnehin jeden Pieks ab, der uns die Entscheidung lässt, ob wir lieber in der Großgruppe kuscheln und schwitzen oder lieber alleine vor uns hindenken wollen. Das macht uns nämlich aus: „entscheiden müssen, können und wollen“!*

Und speziell das letztere wird in der KB wieder so schön möglich sein! Vorfreude pur.

Ansonsten: gute Gesundheit allerseits und gute Besserung allen, die es brauchen (Hashtag #schauspielersindmanchamalaucheinfachnurblöd).

Herr Pettersson

*(Achtung: nicht „entscheiden dürfen“, denn um Erlaubnis fragen muss da nämlich niemand)

Einkaufen

.. mit dem Fahrrad in Ankarsrum (6 km)

… im Coop Nära kurz hinter dem Bahnhof, es gibt eine Apotheke, einen Geldautomaten, einen Friseur und eine Pizzeria im Ort und eine Automatentankstelle (nur Sprit) an der E40. Am Kungsvägen gibt  es auch noch einen etwas sinister anmutenden Kiosk.

Man kann in Ankarsrum gut mit dem Fahrrad einkaufen.

eher Auto und btw:

Hjorted (12 km von der Karlsborg entfernt)

… bietet einen kleinen Laden, der zwischen Kiosk und Lanthandel eingeordnet werden kann. Immerhin gibt es dort alles das, was man vergessen hat, aber unbedingt noch braucht. Auch Milch. 

Totebo (10 km zu Fuß entlang der Schienen, ansonsten 19 über die Straße km)

… hat, dank des Engagements einer neuschwedischen Familie eeinen akzeptabel sortierten kleinen Laden, die Matbutik Totebo. Hier ist wirklich alles zu bekommen und wenn man die Milch, etwas Joghurt oder sonstige Waren braucht und nicht ganz „in die Stadt“ fahren will, kann man dort hin. 

Frödinge (21 km)

… Hier gibt es einen ICA Nära. Aber da ist man fast schon in Vimmerby (9 km fehlen noch) und dann macht es eigentlich schon Sinn durchzufahren.

Vimmerby (30 km )

… ein relativ großer ICA, einige kleinere Fachgeschäfte, ein mediterraner Shop, Baumarkt in klein. Kann schon einiges.

Västervik (26,8 km)

… unsere „Stadt“. Am Eingang ein ICA Stormarknad, Biltema, Jula, Rusta, Elgiganten, Blomsterlandet, Jysk, Claas Ohlson und noch das eine oder andere.

Preislich etwas günstiger ist der Willys in Västervik. Da ist mit Jem och Fix auch ein Baumarkt in der Nähe. Es gibt auch noch einen Lidl, Coop und in der Innenstadt Fachgeschäfte.

Unter andere auch einen guten Bäcker etc. Das findet Ihr raus.

Verschwundene Einzelhändler und der Tag der kleinen Teile …

So lauten die Mottos des gestrigen Mon- und heutigen Dienstags. Fangen wir am Anfang an.

Drama oder „Ein Einzelhändler verschwindet …“

Gestern waren wir in der Stadt. Schon ab dem zweiten Tag in der Karlsborg sind solche Dinge ein echter Angang. Sachen anziehen. Zettel schreiben, noch mehr Sachen anziehen, andere Sachen anziehen. Löppiskiste ordentlich packen (man will ja schließlich einen guten Eindruck machen), Müll und Wertstoffe für die Återviningscentralen vorbereiten. Auch da will man sich nicht beim falschen Container erwischen lassen (es gibt wenig peinlicherliches als einen Fehlwurf in den Schrottcontainer aus 3 m Höhe, nebst runterkrabbeln und Falschgut wieder herauspulen – und das vor den Augen der in neongelb gewandeten Recyklingfachkraft – gerne blond und groß, Typ Volleyballerin linke Angriffsseite). Dann los und die übliche Runde.

Wichtigster Punkt auf unserer kurzen Liste der Besorgungen in der Ostseemetropole: Internet – Telenor Surf 30 Gigabyte. Immer dasselbe, immer bewährt. Auf dem Hinweg konnte uns der ICA in Vimmerby allerdings nicht helfen. Es gab „Probleme mit der Software“ – aaha, soooso! Egal, der ICA in Västervik ist eh größer, da gibt es einen Postschalter und überhaupt. Das läuft. Aber als wir da waren, nach Nummern ziehen und brav anstehen: nix, ingenting, nada. Keine Gigabytes für Axel und Ralf.

Jetzt wird man etwas unruhig. Aber da hilft nur der Elgiganten. Da hat das immer geklappt. Kurze Abstimmung: am neu auf gemachten Rusta vorbei (die haben Farben und so’n Keks), raus über’n Kreisel, Hauptstraße, am Wassertum rechts, rein in den Kolonievägen. Parkplatz, raus, in die Halle und – Tusch! … Statt am Kundentresen des Elektrohändlers stehe ich in einem riesigen Fitnesscenter, zwei neuschwedische Grazien unterbrechen ihre Unterhaltung und starren mich an. Ich starre zurück. Kein Elgiganten mehr. Eisenpumpen stattdessen. Die Unruhe mutiert zur nackten Panik. Das kann nur ein Irrtum sein. Wieder raus. Axel die Situation hinstammeln, Ein Blick auf die Ladenfront beweist, Firmenname und Leuchtreklame sind Vergangenheit.

Es wird eng. Ohne Internet ist das mobile Arbeiten in der Karlsborg auf schriftliche Kommunikation beschränkt. Schon das telefonieren geht nur lala, wenn man keine Wlan Unterstützung hat. Suchen wir also. Auf der Webseite wird eine Filiale in Västervik angezeigt. Mitten auf dem Parkplatz von ICA. Hm, da waren wir doch gerade und gab es ein Elgiganten dort? Im Brustton der Überzeugung: Nein. Nie. Auf dem Parkplatz. Ha! Schwachsinn.

wie Sie sehen. Ein Elektrofachmarkt in einem Nullraum

Ich mach es kurz. Elgiganten ist jetzt bei Jula ums Eck. Direkt neben dem neuen Rusta /der Farbenfritze). Ham wa nich jesehn, obwohl wir davor standen, vorher. Selektiver Blick, eben.

Und weil das so neu ist, stimmen die Koordinaten noch auf der Seite nicht. Bei Elgiganten.se wird man übrigens immer noch zum. Kolonievägen geschickt, wo man dann im Gym landet. Aber das hatten wir schon.

Ansonsten kann man noch berichten, dass man jetzt beim Kauf von Datenvolumen die Telefonnummer des Routers und einen Namen (Zarsteck) angeben muss. Es scheint Veränderungen bei Prepaid in Sverige gegeben zu haben. Und deswegen gibt es auch Softwareprobleme (s. o.). Denkt dran, wenn Ihr einkauft.

Auf jeden Fall voll der Stress, so ein Stadtausflug. Da war es heute netter, am …

… Tag der kleinen Teile (eine Komödie)

Axel war den ganzen Tag im Wintergarten zugange. Wie immer nehmen Restarbeiten mehr Zeit ein als man sich vorstellte. Hier ein Leistchen gehobelt und eingepasst, da ein Dreieckchen eingesetzt, dort noch etwas Bauschaum aufgebracht. Kratz, kratz, klopf, klopf und plötzlich waren 6 Stunden rum.

Bei Theateraufführungen im Londoner Globe – so hab ich mal gelesen – wechselnden große Königsdramen mit kleinen Possen ab. Und das war nach der gestrigen Fast-Tragödie heute auch so. Es ging in dem kleinen Format um die uralte Geschichte Mensch gegen Materie (Also Axel gegen fitzelige Holzteilchen) verfeinert mit: „nie liegt eine Sache da, wo man sie braucht“ (meint: Wintergarten – Werkstatt und retour unendlich viele Male). Da war ich mit meinem Maintenance-Projekt „abgängige Regntonnen auf der Hausrückseite ersetzen und untereinander sowie mit dem Überlauf Richtung Brunnen koppeln allemal auf der sicheren Seite. Überschaubarer Materialaufwand, alles in einen Eimer und gemütliches Gebastel auf der sonnenbeschienenen Seite bis zum planmäßigen Abschluss.

Morgen geht es dann wintergartentechnisch auf die Zielgerade. Es müssen die ausgeschäumten Fugen mit Klebeband versiegelt und dann verleistet werden. Dazu gibt es dann aber auch bestimmt auch Bilder. Und wenn die Regenrinnen wieder angebaut und die Tonnen erneuert sind, können wir den ersten großen Zettel von der Wandnehmen.

Vorher war nachmittags Vorfrühling. Es hatte eine Wandergruppe vor der Tür, zwei Zitronenfalter, einen kleinen Fuchs (auch ein Falter), singende Vögel, schmelzendes Eis und die ersten Präsentationen weißer Männerbeine in der Kaffeepause (14 Grad vorhergesagt, 20 Grad bei der Fikapaus. Faktisk precis lagom (wie der Schwede sagt).

Noch sind die jungen Pflanzen zwar klein (man beachte die Krokusse) und die Eisblöcke z. B. im Wassertank groß (soviel Gin und Tonic gibt es gar nicht). Aber es wird. Frau Sonne lässt sich nicht entmutigen und der graubärtige Herr Winter wird auf die späten und frühen Tagesstunden sowie die Nacht verwiesen. Der Tag gehört dem Leben.

Und wenn die Astfresser kommen, stehen sie vor dem eingegitterten Bäumchen. Isländisch sozusagen. Dort nämlich sperren die Zäune die Schafe aus, um Baum und Gras zu schützen und nicht ein, wie bei uns.

Abends waren wir dann in bastun und göl. Waschen muss. Auch, wenn es echt kalt ist, im Wasser. Und wie das in der Karlsborg so ist, am Ende erledigt sich das Zetern von allein. Lecker Essen und Getränk, bullernder Ofen und ein Platz im Sessel… Obwohl, wenn ich das Langohr erwische, dann …

erstmal allseits gute Besserung wünscht die Besatzung des Luftkurortes.

Voll aufregend – Teil 6

Wenn eine eine Reise tut, so kann Sie was erzählen …

Wenn man, so wie ich, mit amerikanischen Fernsehserien wie „Petroceli“ und ähnlichen Jura-Schmonzetten groß geworden ist, kennt man den Begriff „Hörensagen“ ganz genau. Vorzugsweise vom korrupten oder wenigstens brot-blöden Staatsanwalt mit dem Vorwort „Einspruch!“ in den Saal gedonnert, markiert der Begriff die Überzeugung, dass eine Aussage nicht durch eigenes Erleben oder anderweitig evident belegt werden kann, sondern nur wiedergegeben und also als gegenstandslos, weil aus zweiter Hand, bewertet werden muss.

Petrocelli' (Season 2): The final courtroom battle | Drunk TV
Quelle: https://drunktvpodcast.files.wordpress.com/2017/10/petrocelli-s2-6.jpg

So mag das auch mit den Reisetipps zu „Hin- und Rückfahrt zur Karlsborg“ versucht werden, zumindest solange wir keine Zeungnisse aus erster Hand beibringen können.. Und – tadaaa! – das soll nun erfolgen.

Wie ich mal aus Schwedien nach Deutsche Land fuhr (via Hygge-Country)

„Also Herr Peterson hat mich netterweise nach Nässjö gefahren. Der Zug war super, 1. Klasse und so. Umsteigen Lund kein Problem, ich war nur irritiert mit Sitzplatz, der auf Ticket ausgewiesen war, aber es gab den eigentlich gar nicht. Ich ging einfach wieder in die erste Klasse.

In dem Zug, der ja direkt nach Kopenhagen fahren sollte, kam immer eine schwedische Durchsage, deren Inhalt ich nur erahnte. Was mit „alle in Malmö aussteigen“. Ich fragte einen Mann, ob der Zug weiter fährt, weil alle aussteigen gerade. Da meinte er, oh ja, stimmt. Er wollte auch sitzen bleiben… Alle mussten also aus dem Zug und in einen anderen Zug davor stehend wieder einsteigen. ???

Dann habe ich mich einfach wieder in die erste Klasse gepflanzt. Erneute  Durchsage kurz vor Kopenhagen auf Dänisch und Englisch, was man echt nicht verstehen konnte. (schwedisch klingt auf jeden Fall schöner als Dänisch!). Ich also wieder gefragt, ja voll „sorry, is complicated“: am Flughafen Kopenhagen müssen alle raus mit Mundschutz, Pass u Ticketkontrolle. Rolltreppe hoch … und dann stehst’e da … wohin denn jetzt? Man ist mitten im Airport!! Hat zwei Minuten gebraucht, bis ich kapierte, wohin. Hatte meine crowd verloren. Irgend so eine unscheinbare Rolltreppe wieder runter. Okee, verstanden.

Drin im Zug bis Kopenhagen Hbf. ( derselbe Zug, ist vorgefahren). Wieder raus in den Zug nach Ringstedt. Und das ist der Teil, der wegen der Baustelle so blöde ist und wohl die Tage aufgehoben wird. Da haben wir uns nicht getraut, den um 14:05 zu nehmen, das schafft man aber, ich wartete aber lieber auf den gebuchten 14.27. Was gut war, denn ich wurde da erstmalig kontrolliert. In R. raus, allen hinterher in den Bus nach Korsoer, bisschen Durcheinander, aber man checkt das natürlich oder richtig: fragt! Dieser Bus fährt 45 durch plötzlich schöne Gegend in DK, es schien die Sonne. (vorher voll regnerisch und bisschen öde Landschaft).

Dann wieder raus in einen kleinen Bahnhof in eine Bahn, die alle Sonmerurlauber an die Küsten bringt ( Ri Frederica). Ich fuhr nur über den Sund und gleich nach 10 Min kam Nyborg. In dem Zug erklärte mir der nette Rentner, wie und was Baustelle und Ferienbeginn. In Nyborg nur 2 Min Umsteigezeit nach HH, aber Gleis gegenüber, die haben gewartet. Als ich da drin saß, war alles gut, denn in HH kommst’e ja immer wech. Sofort Anschluss in HH.

Am längsten wartete ich quasi auf die Bahn am Hbf :-), da traf ich Dani kurz. 

Wenn diese Baustellen Nummer nicht ist und man weiß wegen der Grenzkontrolle Bescheid, ist es noch ein wenig umständlich, aber gut machbar!

Ich würde das wieder tun! Weil es sich ja so wahnsinnig lohnt!!! 🙂 Und ich weiß ja auch, das immer alles klappt. Ich würde mir nur immer Ansagen wünschen, die man verstehen kann. Liegt aber auch an mir.“

Bemerkungen

Nee, Dagmi, Ansagen, die man verstehen kann, wären nicht nur schön, sondern zweckmäßig. Denn dafür sind Ansagen ja da: das Zuhörer sie verstehen. Aber das einfache ist nicht immer einfach.

Mitte August wird dann ein tapferer Proband die Reise von D nach S machen, damit wir auch in dieser Richtung auf schnöselige Tröterei „Einspruch! Hörensagen!“ ganz locker unsere Zeugen aufrufen und dann der Wahrheit zum Sieg verhelfen können.

Hinweis: Nur gut, dass TV-induzierte Berufswünsche so selten wahr werden. Wer hätte mich wohl in einem doitschen Gerichtssaal „Einspruch!“ sagen lassen. Vermutlich niemand.

Und – siehe oben – das fand ich mal stylish? Katastrophe!

Ach so, und hier war alles voll langweilig!

Anreise in die Karlsborg

… mit Auto und Fähre via Travemünde – Malmö

Finnlines fährt von Travemünde nach Malmö und Retour. Die Nachtfähren sind anstrengungsarm. Von Bremen aus kann man um 18:00h losfahren und erreicht bequem den CheckIn für die Fähre um 22:30.

Frau Fischer von der Schwedenhausvermittlung macht gerne die Buchung für Euch, im Internet geht es aber auch.

Morgens geht es dann vom Schiff runter und nach dem Zoll (in der letzten zeit gab es häufiger mal Personenkontrollen) über Lund, Älmhult, Vaxjö, Vimmerby nach Norrhult. Denkt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen (v. a. 40 km/h innnerorts)!

… mit Auto und Fähre via Vogelflug

Durchdonnern, alles geben, „Auto fahr’n, Auto fahr’n, immer auf der Autobahn“. Kann man in 10-11 Stunden von Tür zu Tür schaffen. Kann man aber auch lassen. Ich find es stressig.

… mit Ryan-Air via Skafsta (Mietwagen ab da)

Ryan-Air fliegt nach Skafsta (im Moment nicht). Von da aus einen Mietwagen (bei Sixt im Netz gebucht) und ganz geschmeidig nach Süden Richtung Karlsborg. Geht gut. Und ist mit Blick auf die Gesamtkosten und die Reisezeit am billigsten. Klimamäßig natürlich eher schwierig (aber das sind die Verbindungen mit der Fähre auch – Schweröl und so).

… mit Bahn och Bus (oder ggf. Mietwagen)

Mit Bahn und Bus in die Karlsborg reisen geht auch. Und zwar gar nicht so schlecht. 

Von Deutschland aus sucht und bucht Ihr mit dem Sparpreisfinder ein Europa Supersparticket nach Nässjö Central. Mit Glück ist die Verbindung umsteigearm:

  • von Bremen nach Hamburg
  • von Hamburg nach Kopenhagen
  • von Kopenhagen mit dem X2 in Richtung Stockholm bis nach Nässjö Central
  • von da aus mit dem Regionalbus Linie 325 bis nach Ankarsrum (Väg 40) 
  • Der Busbahnhof in Nässjö ist auf der linken Seite (wenn man den Bahnhof ud die Gleise im Rücken hat.
  • da steht dann entweder noch ein Fußmarsch an (wenn man den Busfahrer dazu bewegen kann in Fagersand zu halten, ist das natürlich besser) oder die Karlsborger holen Euch in Ankarsrum mit dem Auto ab.

Wer sich über die Gründe Nässjö anzusteuern orientieren will schaut sich das schwedische Schienennetz an und versteht.

Von Schweden aus sind Supersparpreise für den X2 via Bahn.de nur 10 Tage im Voraus buchbar. Falls Ihr Eure Reisedaten verbindlich planen könnt, ist eine Hin- und Rückfahrt von Deutschland aus also besser.

Wenn Ihr den Rückfahrtermin erst kurzfristig in Schweden festlegen wollt, bucht Ihr über die SJ.se App ein Ticket von Nässjö nach Kopenhagen und von dort aus via Bahn.de ein Ticket bis nach Hause. Während auf der Hinfahrt wenig umgestiegen werden muss, ist das auf der Rückfahrt etwas aufwendiger. Geht aber auch, und sollte nach aufgehobener Baustelle ab August 2020 einfacher werden.

Und der 325 bringt Euch von Ankarsrum (Väg 40) rechtzeitig zur Bahn. Versprochen. Zur Haltestelle fährt Euch entweder jemand aus der Karlsborg oder Ihr schaut ob Mats oder Ola da sind oder – wenn alle Stricke reißen – es muss gelaufen werden (5 km).

In Nässjö (oder einem anderen Unterwegs-Bahnhof) könnt Ihr Euch auch einen Wagen mieten. Budget, Hertz und Europcar sind dort vertreten. Ob man den Wagen am Bahnhof bekommen kann, müsstet ihr beim Mieten (am besten per Internet) klären.

Alternative Bahnhöfe: Kalmar geht, Linköping auch, ist aber alles langwieriger und per Bus oder PKW schwerer zu erreichen.

… und Ideen für verrückte Touren

Mit dem Fahrrad? Mit dem Boot (tbc.)?