Homeoffice, Datenvolumen und Bandbreite

Hau raus, is Tango

Bei mir heißt Homeoffice vor allem Videokonferenz. und das frisst Datenvolumen, Akkulaufzeit und beansprucht Bandbreite. Wir haben heute fast 8 GB Datenvolumen verbraucht. Auch eine deaktivierte Kamera bringt nicht soviel, schließlich werden die Kamerastreams der anderen Teilnehmenden ja dann doch übertragen.

Am Ende wird es bei längerer Anwesenheit hier auf ein flatrate Modell rauslaufen. Dafür brauchen wir aber wohl eine anerkannte Bankverbindung hier in Schweden. So sehen jedenfalls die Infos aus dem Internet aus.

Wir werden das mal klären, mindestens für die kommenden Aufenthalte hier. Allein die inzwischen normalen Streamingsdienstewürden sonst die Prepaid-Datenmengen schnell leer saugen.

Und lohnt sich das eigentlich?

Hm. Das ist schon eine gute Frage. ich denke, dass alles, was ich jetzt in den VC bespreche auch mit Telefonkonferenzen gehen müsste.Der Anteil notwendiger visueller Kommunikation scheint mir eher gering. Anderereseits hat man sich schnelle dran gewöhn†, das Gegenüber auch zu sehen. Es kommt einem schon fast komisch vor, wenn nur die Namenskürzel auf den Videokacheln zu sehen sind.

Ich würde trotzdem sagen. Man müsste das wesentliche zu erkenne n suchen und sich dann fragen, ob das Bild unbedingt dazu gehört. Aber meine Prognose geht eher in eine andere Richtung: für die Facetimes dieser Welt hätte das Virus erfunden werden müssen. Einen größeren Schub an Akzeptanz kann man sich schwer vorstellen.

Aber ich bin mir wirklich unsicher, ob wir nicht doch weniger und präziser kommunizieren sollten.

Was wäre gut?

Wie wäre es, wenn wir wieder mehr sinnvolle Mails (und dafür weniger) schreiben würden?

Wie wäre es, wenn man vorbereitet und mit Vorschlägen versehen kommunizieren würde?

Wie wäre es, wenn man erst denken und dann reden würde?

Wie wäre es, nur sinnhafte Kommunikationen zu führen?

Mir will scheinen, dass die Remote-Welt im Kern nur verstärkt. Und es ist an uns das wahrzunehmen und dann das richtige zu tun. Und vielleicht ist das einfach nur weniger.

Was habe ich heute sonst noch so gemacht, also wirkliches …

Gar nicht so viel, denn die normale Arbeit braucht Zeit (s. o.).

  • Erstmal hab ich auf meine Pausen geachtet, das war gut.
  • Wir haben einen großen Topf Suppe gekocht, lecker!
  • Die Tür zum Spa ist jetzt fast dicht, eine Laibung ist eingebaut.
  • Das Beet ist einmal durchgeharkt, Wurzelwerk habe ich entfernt und die Kartoffeln können gesetzt werden.
  • Das Rentnerbeet ist entkrautet, auch da kann gepflanzt werden.
  • Ich bin zuversichtlich, morgen ein paar Fotos dazu präsentieren zu können.
  • Axel hat einen neuen Angelplatz erkundet, da bin ich aber auf Hörensagen angewiesen – und daher etwas zurückhaltend.

Spiel ohne Grenzen

jetzt kann man (fast) auch schaukeln

Heute ist kalt und windig und aus Nordwest. wir haben unter 10°, Sonne aber immer auch Graupel- und Schneeschauer. Trotzdem wurde heute das zweite (geplante) größere Vorhaben gestartet.

Vorher habe ich noch Kupfer geputzt.

Phase 1

Erstmal wurde der Schaukelplatz fixiert. Einbau in die Natur zumindest zur Hälfte. Also wurde der Baum, dessen Namen keiner kennt (der mit den weißen Blüten und pieksigen Ästen), etwas ausgeastet, ein Lager für den Schaukelbalken fixiert und eine Behelfskonstruktion aufgerichtet.

Phase 2

Danach haben wir zwei Ständer aufgestellt und (mit einiger Mühe) durchbohrt und fixiert. Der Boden war erstaunlicherweise dick genug, um den einen Balken 60 cm und den anderen immerhin 30 cm tief einzulassen.

Zur Kaffeepause sah es schon ganz gut aus.

Phase 3 und Abslusstest

Dann wurde die Behelfskonstruktion abgebaut, der horizontale Balken mit Schraube und Konterbrett fixiert, die Grassoden wieder eingebaut. Das sah schon ganz gut aus.

Der erste Test wurde durchgeführt. Die Schaukel schaukelt.

Weiterer Kleinkram

  • ich hab Kleinholz gehackt
  • die Rasenmäherkillersteine am Fahnenmast ausgebuddelt und zum (ungeplanten) dritten Großprojekt verbracht: der Trockenmauer. Aber das wird heute nichts gemacht
  • och nu tar vi en promenad med hunden
  • Ikvväll har vi ocksa en tid i bastun

5 1/2 Stunden im Wald – keine Eier

Osterspaziergang mit mittelmäßigem Ergebnis.

Heute ist Feiertag. Jawoll. Und da gehen wir spazieren. Auch jawoll.

Wir sind die Molen-Runde (Mühle) gegangen. Also die weite Tour mit viel rauf und runter, Dosen sammeln, Plastik und Glasmüll mitnehmen und – so war es geplant, die Schokoostereier aufsammeln, die irgendwelche Familien nicht gefunden haben. Das hat in der BRD immer geklappt.

Hier war nüscht. Erstens gab es keine Spaziergänger, also außer uns. Und dann gab es keine Ostereier. Nicht nur wegen der fehlenden Spaziergänger nicht, sondern weil der Wikinger das nicht macht. Soweit hat sich die Tradition der sinnlichen Frühjahrsgöttin Ostara dann doch nicht erhalten, scheint es.

Dagegen hängt er gefärbte Hühnerfedern in die kahlen Bäume und freut sich ein Loch in den Helm. Aber das beides haben wir bisher verweigert. Obwohl, ich wollte gerne, wegen Anpassung , Integration und so. Könnte noch wichtig werden (siehe unten).

Immerhin fast 10 Kronen Dosen und Flaschenpfand haben wir erbeutet, müssen nur noch eingelöst werden. Und dann muss man auch den Bon einlösen und wenn man das vergisst, ist sowieso Essig (wie schon mehrfach geschehen), weil dann gilt der nicht mehr bzw. in einem anderen Laden derselben Kette in einem anderen Län kann man den auch nicht abgeben.

Also am besten gleich auf den grünen Knopf am Automaten drücken und die Sammelkronen spenden. Wahrscheinlich geht das dann an jemanden, der sich gleich eine Dose kauft, die eben restentleert und aus dem Fenster schmeißt. Kreislaufwirtschaft, hieße das dann wohl.

Aber nein, wir wollen nicht garstig sein. Dafür ist das Wetter zu schön und wir beiden Zweibeiner und der eine Vierbeiner auch zu müde für.

Ins Exil?

Wir haben, Dank sei Frau S. aus B. die Musterverordnung für die 14 Tage Strafquarantäne wegen in Urlaub fahren zur An- und Durchsicht bekommen. Es sieht so aus, als wenn wir in der Tat nach Heimkehr 14 Tage Wohnungsdauereinsatz bekommen, den wir sind nicht für die Landesverteidigung, den Gesundheitsdienst, als Diplomaten oder Berufspendler und LKW-Fahrer im Einsatz. Da bleibt wohl nur: 14 Tage in die stille Ecke.

Da frägt sich der geneigte Bekenntnis-Schwede doch gleich: „Und wenn wir einfach 14 Tage länger hier bleiben. Vielleicht hat sich bis die staatspädogische Aufrüstung in diesem Punkt dann erledigt.

Arbeiten können wir auch von hier und Termine in Deutschland NICHT wahrnehmnen, geht von hier sogar fast noch besser. Mal sehen. Etwas Zeit haben wir ja noch. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Abendessen

Es gab heißgeräucherten Fisch, Knäckebrot und etwas Rohkost. Und für Ostermontag ist auch noch was da.

Gestern Pflanzen, heute Frost …

Kann immer noch ganz schön kalt sein, hier!

Gestern haben wir ein paar Sachen für den Garten geholt. Aber die Tomaten- und Chilipflanzen, die Saatkartoffeln und das übrige Gemüse (Samen) müssen noch etwas warten.

Sie sollen ja nicht verzärtelt werden, darum im wird im kalten Schlafzimmer bzw. Vorraum gewartet.

Die Kartoffeltüten sind unspektakulär, die werden nicht fotografiert. Erst beim Pflanzen.

Die Idee ist, ein paar Dauergemüse anzupflanzen (Neuseeländischen Spinat, Mangold), dann was zum schnellen Ernten, wenn Anfang Juni Pia, Nico, Fenja, Kerstin und Axel hier sind (Ruccola, Radieschen, Wurzeln), was für den Herbst (Rote Beete, Zwiebeln) und Axels Liebstes: die Schwarzwurzel. Knoblauch und Chalotten sind noch im Rentnerbeet drin.

Die Kartoffeln kommen ins Beet, der Rhabarber wächst schon und die Beerenbüsche werfen hoffentlich auch bald was ab. Die Stachelbeere jedenfalls sieht schon mal sehr gut aus.

Vielleicht mache ich noch eine Anleitung: „Essbares aus dem Garten“, aber es ist ja viel schöner, das selbst rauszufinden. Und giftiges Zeug haben wir nicht!

Heute morgen waren es -4° Celsius, vermutlich heute nacht auch noch etwas drunter.

Klarer Himmel, kein Lüftchen. Wird bestimmt schön heute, draußen.

Ich bin ein Ökoferkel

Ja, das muss ich heute sein, denn die gekauften 30 GB sind schon fast weggelutscht. Und noch nicht mal einen Film haben wir geschaut. Herr Gustavson sieht ab und zu die Tagesschau und das eine oder andere Hörspiel gibt es auch, aber das ist es dann auch schon.

Gestern habe ich in V. noch gesagt: „Nee, lass mal, das reicht noch für den Rest …“ und abends hatten wir dann noch 1,3 GB auf der Uhr. Aktuell sind es gerade noch 500 MB.

D. h. es summiert sich. Vor allem die Videokonferenzerei scheint auf jeden Fall nicht nur Strom und Akkulaufzeit sondern auch fett Bandbreite zu kosten. Das werde ich ab Dienstag mal genauer beobachten. Auch das Fotos hochladen könnte kosten, von Kamera in die iCloud, von da zum WordPress (und immer als Original).

Erstmal muss ich wegen meiner Fehlkalkulation heute nochmal nach Västervik (30 km eine Tour), um noch Gutscheine zu kaufen. Oder Herrn Gustavson schicken, weil ich ja Kontaktvermeider bin.

Zu blöd, dass wir das noch nicht per Internet machen können, weil wir ja noch kein Konto haben, weil wir ja nicht vertrauenswürdig aussehen und unsere Personalausweise mit der Kinderpost hergestellt haben. Aber das ist eine andere (und schon alte) Geschichte, die ich aber sicher gerne noch mal wiedergeben werde.

Bauberichte

Normale Hausarbeit und Kleinzeug:

  • Saugen (mit Unterstützung des Generators)
  • Kleinere Instandhaltungen: Löcher für Griffschalen in beiden Schiebetüren gebohrt (Endmontage erfolgt nach Endanstrich der Türen, sagt der Chef)
  • Slipanlage an der Badestelle verbessert
  • Auf dem Rückweg vom morgendlichen Umweltfrevel Steine für die Trockenmauer eingesammelt und per Bulli zur Karlsborg transportiert.

Dann die Aktion:

Boot ins Wasser und an den Bahndamm gefahren, da, wo wir schon Holz ausgeguckt haben.

Daselbst die schon leicht verpilzten Stämme bereitgelegt und …

in handliche Stücke gesägt (jedenfalls solange, bis die Kette von der Motorsäge geflogen ist).

Danach wurden die Stücke und Stangen ins Boot geladen und zur Karlsborg verbracht …

Dann gesägt und gehackt und in der Remise aufgestapelt. Ergebnis: Bummelige acht Karren Holz, zusammen mit der ersten Fuhre so ca. 2 Raummeter. Zum Trocknen auf die richtige Seite gepackt und nach Trocknung zum gefälligen Verzehr in den diversen Öfen und Feuerstellen freigegeben.

Jetzt noch abreinigen, dann lecker Rinderbraten mit Niedrigtemperaturgarung aus der Carolina. Yummy.

„Karlsfreitag“

Wie man Sachen falsch verstehen kann und die dann trotzdem Sinn ergeben

Ich habe lange Jahre gedacht, dass der Tag vor Ostern „KARLfreitag“ (mit „l“) heißt und das war auch wenig aufregend. Irgendeinem Karl würde der Tag eben gehören. Und das ich den Hintergrund nicht wusste, war mir auch egal. Die anderen Figuren aus der Bibel hatten wohl schon andere Namen, aber Esau oder so ist ja auch irgendwie komisch. Da ist Karl dann schon genehmigt.

Und auch heute ist der Tag vor Ostern Karls-Tag. Jedenfalls eigentlich.

Heute war Feiertagsruhe

… was bedeutet, dass nur Kleinigkeiten erledigt wurden.

Ich habe Zimtschnecken gebacken. Und das Rezept hier in das Blog eingetragen.

Lecker Hefeteig angerührt. Und gehen lassen. Ausgewellt und mit Füllung bestrichen

Dann in Schnecken geschnitten und nochmal kurz gehen lassen.

Gebacken in Carolina und leckeres Ergebnis.

Dann hab ich drei Schiebkarren mit Steinen geholt und die Lücke zwischen Torpfosten und Kirschbaum hab ich geschlossen.

So langsam wird es eine Mauer, oder?

Axel hat den Brunnenplatz aufgeräumt. Und die Beetbegrenzung wurde auch schön aufgearbeitet.

Dann waren wir noch in Västervik. Einkaufen bei ICA und ein paar Saatkartoffeln, Pflanzen und Sämereien bei Blomsterlandet eingeholt. Die werden wir morgen einpflanzen, denke ich.

So, das war es für heute.

Lieber Karl, genieß Deinen Tag.

Eine Zumutung …

Entschleunigung vs. Homeoffice: Spielstand 1 : 1

Heute ist Gründonnerstag, vier freie Tage vor uns (oder vor mir). Ich weiß, das klingt seltsam hier in Schweden. Und ich weiß auch gar nicht, ob der Gedanke trägt oder statthaft ist. Aber nach 6 Stunden Videokonferenz hab ich mich auf das Zuklappen des Rechners echt gefreut.

Gründe für das angestrengte Gefühl?

Möglichkeit 1: „Remote-Arbeit ist verstörend“

Ich habe heute ein paar Tweets gesehen, in denen auf die Verwirrung verwiesen wurde, die aus kognitiven Dissonanz entsteht: Unser Geist stellt auf „Wir sind in einer Gruppe und arbeiten“, wohingegen unser Körper sagt „aber es ist doch gar keiner hier“. Ich finde den Gedanken spannend, denn die schmerzhafte Wachheit oder die lethargische Distanz, mit der ich mich mal so und mal so in den Videokonferenzen erlebe, wird so ein wenig erklärbar.

Je nachdem, welche Seite grad dominiert, passiert das eine oder das andere. Aufgehoben und selbstverständlich finde ich mioch jedenfalls in den Remotecalls eher selten.

Möglichkeit 2: „Entschleunigung trifft auf Turboarbeit“

Ich werde in Schweden langsamer. Nach zwei, drei Tagen ist der Duracell-Hasen-Aufgabenspeicher leer und die Tage gehen schneller mit gleichzeitig weniger Aktivitäten rum: „Jag kopplar av“, wie die hier so schön sagen. Dieses Entkoppeln passiert – so ist mein Eindruck – unvermeidlich. Und auch wenn man nicht arbeitet. Bei mir merke ich das z. B. am Konsum von Nachrichten und Magazinbeiträgen. Es wird einfach viel, viel weniger.

Demgegenüber routinisiert und akzeleriert sich die Remote-Arbeit. Das fängt beim Arbeitsplatz an. Man weiß, wo was liegt, die Laufzeit der Akkus ist bekannt, die Nachladepausen oder der Devicewechsel wird in den Tagesablauf strukturierend eingebaut.

Arbeit und Pausen trennen sich deutlicher. Die Maschine fängt an zu schnurren. Gleichzeitig erhöht sich die Schlagzahl. Langsam und unmerklich, aber weil es den Kollegen auch so geht wie einem selbst, steigert sich die Geschwindigkeit und Taktzahl. Anstatt mit weniger Aufwand das Gleiche zu schaffen und damit zufrieden zu sein, steigert sich die Intensität und die freie Zeit schreit nach „sinnvoller Nutzung“. Wenn dann die Arbeitsaufgaben weniger werden, nimmt die Arbeit auf Distanz den freien Raum ein.

Entschleunigung kämpft gegen Effizienzsteigerung.

Möglichkeit 3: Ich bin einfach durch mit dem Thema „Arbeit“

Was meine ich damit? Und trau ich mich, das zu benennen? ich versuch mal. Einfach gesagt: ich brenne nicht mehr für meine Arbeit. Ich bin es müde.

Ich war immer ehrgeizig. Ich wollte immer gut sein. Ich habe immer eine große Befriedigung daraus gezogen. Ich denke, dass ich in vielerlei Hinsicht einen erfolgreichen Weg gegangen bin. (Achtung: und schon eier ich rum. Das wollen wir nicht. Deswegen Klartext:) „das ich erfolgreich bin“.

Nota bene: ich habe auch viele Ziele nicht erreicht. Das war aber immer ok, solange ich alles, aber auch alles, was drin war, auf dem weg dahin gegeben habe. Dieses „alles“ war oft ziemlich viel, aber wenn es dann trotz des „alles“ nicht geklappt hat, war ich damit auch „glatt“ (zufrieden will ich nicht sagen“) Zu Sch… nervte mich immer, wenn ich nicht alles versucht habe oder es hätte besser wissen und machen können. Egal, welche Gründe man ins Feld führen konnte. Es nicht versucht zu haben oder das falsche getan zu haben kann ich (auch heute im Rückblick) nicht ertragen.

Und heute merke ich: bezogen auf meine Arbeit hat sich das geändert. Nicht nur hier, aber besonders hier, merke ich geänderte Schwerpunkte. Weniger tun, weniger haben und vielleicht auch weniger sein – das zieht mich an. Auf der Arbeitsbühne (Theaterchiffre, nicht Hebebühne) zu spielen, fixed mich nicht mehr an. Es ist irgendwie genug.

Schwere Kost?

Ich weiß seit langem: ich denke beim Schreiben und schreibe beim Denken. Und das ist manchmal ein guter, sehr oft aber auch ein nicht so guter Weg. Ich will es aber heute für Euch bei genau diesem Einblick belassen. Es scheint mir zumutbar und – hoffentlich – sinnvoll.

Ich bleibe skeptisch und frage mich, ob diese Gedanken einfach nur dem depressiven Formenkreis entspringen. Aber ein wenig denke ich auch: da (an allen drei Erklärungen) ist was dran. Schau genauer hin und lerne (dich weiter kennen).

Und das wird gut sein.

Bleibt gesund.

P.S. Leichte Kost

  • Axel hat die Schalbretter rund um die Brunnenkrone abgebaut
  • ich habe die Tür zum SPA mit Brettern zugemacht und alles schwarz gestrichen
  • 1 Stein mitgebracht, 1 dicker Stein vom Gästehaus zur Trockenmauer verbracht
  • eine große Hunderunde
  • beide Insassen der Karlsborg sind sauber und durchgewärmt

Schmalhans ist Küchenmeister …

Oder: wenn der Trockenbauer mit der Trockenmauer tanzt

Ist es mangelnde Disziplin oder allgemeine Verlotterung? Oder setzt die für die Karlsborg typische Entschleunigung ein?

Auf jeden Fall: Heute wurde nichts gemacht und „das ist auch gut so!“. Oder nein, es wurde etwas gemacht, nur eben langsam und mit Maßen (nicht: in Massen – zwar nur ein Buchstabe anders, aber das dann doch mit erheblicher Wirkung).

Der Tag begann mit dem schon bekannten Wirken am deutschen BSP oder Volkseinkommen. Statt durch mich allein konnte nun auch der Axel voll zuschlagen. technisch a jour, voller Tatendrang und mit prall gefülltem Aufgabenzettel.

Ja, schon, der Arbeitsbeginn war mindestens moderat zu nennen, ich hatte meine erste Schicht hinter mir, aber wenn man wirksam ist, ist die eingesetzte Zeit sekundär. Es wurde insgesamt fleißig geofficet.

Technisch war alles pico. Das schwedische Mobilfunknetz verkraftet zwei parallel arbeitende Kollegen problemlos. Videokonferenz, wlan gestützte Telefonate, Up- und Downloads – läuft.

Mittagspause dann wie gewohnt, nachmittags eher gebremster Schaum bei mir (afk), selektive Tätigkeiten bei Axel.

Danach noch eine kurze Schicht und die Hunderunde (diesmal Axel und Bamse allein und die oben angekündigte Trockenmauer bei mir.

Exkurs 1: Rohstoffe sind aufwendig

Ich habe meine Bildschirmpause mit etwas Holz machen zugebracht. Die im Wald herumliegenden Stämme haben wir nach oben geschleppt und der sehr kleine Haufen sollte von mir in Brennholz verwandelt und sodann in der Remise auf den Stapel „Frisch 2019/20“ verbracht werden.

Ich habe das von Hand gemacht (die Motorsäge steht erstens auf dem Index und zweitens ist etwas körperliche Aktivität beim Homeoffice dringend nötig). Das bedeutet: Sägebock raus, Bügelsäge einsetzen, schneiden, aufsammeln, spalten, stapeln.

Rausgekommen sind 2,25 Karren, gedauert hat es (sicher verlängert wegen mangelnder Technik) knappe 3 Stunden.

Zum Vergleich: Wir verheizen im Haus eine Karre in 2 – 3 Tagen. Und die Sauna rechne ich gar nicht mal ein. Und wieder denke ich daran, wie viel Arbeit die Leute früher hatten und wie oft wohl abgewogen wurde, ob es besser ist die Küche anzuheizen oder die Stube zu wärmen.

Trivial, aber wir haben es wirklich gut.

Exkurs 2: Eine Trockenmauer entsteht aus Lage und Gelegenheit

Smaland ist voller Trockenmauern. Festgefügt stehen sie hunderte Meter weit rund um die Weiden und Felder, 1,2 bis 1,4 Meter tief, 1 m hoch, was ja bedeutet, dass in einem laufenden Meter ca. 1 Tonne Steine verbaut ist. Eine Tonne, die jemand gesammelt, gehoben und eingebaut hat und das hunderte Mal.

Ich habe jetzt auch einige Steine an die Grundstücksgrenze verbracht und mir ist klar geworden: die Trockenmauern sind bestimmt pragmatisch errichtet worden. Die großen Blöcke an der Basis, die eher chaotische Füllung im Inneren und die schön geschichteten Steine nach oben hin zeugen von einem geschickten Einsatz von Arbeitskraft.

Ich würde es so formulieren: Die Mauern wurden nicht an den Grenzen errichtet sondern die Grenzen entstanden da, wo die Mauern errichtet wurden.

Ich will dagegen an einer vorhandenen Grenze die Steine aufbauen. Ich bin gespannt, ob mir das gelingt. Aussehen wird es sowieso nur lala. Aber ich weiß jetzt besser, warum das so sein wird.

Bilder hol ich morgen nach. Entschleunigung eben.

Gute Nacht.

„Datorn har kommit“

Was soviel heißt wie: „der Computer ist angekommen“

Unruhe und Reizbarkeit erlebe ich bei Axel selten. Er ist, um es mal mit einer Phrase zu sagen, „viel ruhiger geworden“. Am ehesten merkt man das bei der Arbeit. Zielstrebig würde ich ihn nennen, fokussiert und – ich hab das vorne schon mal erwähnt – eigentlich nie um eine Lösung verlegen, auch wenn das Unvorhergesehene, wie vorhergesehen, eintritt.

Aber auch diese Reserven kommen an Grenzen, das konnte ich heute sehen. Und deshalb bin ich so froh, dass „datorn har kommit“.

Der Hintergrund: Der schwedische Paketbote ist anscheinend gerne mal genauso ein Napf, wie sein deutscher Kollege.

Auch hier in Sverige können wir das wohlwollend als Ausnahme beschreiben, der Arbeitsüberlastung in Zeiten von Corinna (Copyright hierfür liegt bei Ruscha) anlasten oder auch der Unübersichtlichkeit einer 12 Einheiten umfassenden Posteinwurfanlage (vulgo „Briefkästen“) zuschreiben (bei denen, dass muss man allerdings wirklich wohlwollend festhalten, bei mehr als einem Drittel der Nachname „Henrikson“ lautet).

Eine leichte Säuernis mag sich trotzdem einstellen, jedenfalls, wenn in der Sendungsverfolgung (in den letzten Tagen die von Axel meist aufgerufene Seite im gesamten Internet) drinsteht, dass der Empfänger schriftlich benachrichtigt sei und das Paket im CoopNära in Ankarsrum nunmehr zur Abholung bereit liege, wiewohl der Adressat der Sendung nämliche Mitteilung nie erhalten hat (in irgendeinem Briefkasten wird sie wohl schlummern) und ergo weder wusste, dass die nämliche Sendung auf Abholung warte, noch wo er das – noch nicht mal wirklich für ihn bestimmte – Paket abholen könne. Extrem vertrackt, das.

Und als ob das noch nicht gereicht hätte, war Axel, der gestern Abend einem gerichtsnotorisch bekannten Stalker gleich das Henriksonsche Anwesen umkreiste, dann doch noch nach Ankarsrum gefahren und im CoopNära (öppet till 21:00) vorstellig geworden. Dortselbst sah er SEIN PAKET liegen. konnte auch auf es deuten und den Anspruch namhaft machen. Aber, da er weder glaubhaft machen konnte nämlicher M.H., für den das Paket bestimmt wäre, zu sein noch überhaupt die notwendige Benachrichtigungskarte, die ja laut Internet in seinem Briefkasten hätte auffindbar sein müssen, vorlegen konnte, wurde er in aller Freundlichkeit abschlägig beschieden und war bedient – in zweierlei Hinsicht.

Kurzum: wäre der Herr Z. ein Schnellkochtopf gewesen, wäre das Sicherheitsventil kurz vor Peng gewesen. Und das mit Recht.

Er hielt sich wacker, ohne Zweifel, aber eine leichte Dämpfung des ansonsten sonnigen und ausgeglichenen Gemüts (siehe oben) war unverkennbar. Und so war die Freude groß, als heute Abend die Abholung des Pakets als vollzogen gemeldet werden konnte. Mats hat eine kleine Portion edle Tropfen ohne Nuss bekommen. Und Axel seine Möhre. Seitdem sitzt er dran – herzlichen Dank.

Und jenseits des Datorn?

Bis kurz vor halb sechs gab es auch eine Welt. Und wenn doch der eine oder andere kleine Schatten auf ihr lag, haben wir doch auch etwas gemacht. Homeoffice für die Rettung des eCommerce as usual (durch mich).

Lecker Salat zur Mittagspause, eine grundreparierte Pumpe, etwas Trockenmauer und die Vorfreude auf eine späte Badstugan-Sitzung. So war der Dienstag.

Die Bilder kommen gleich. Erstmal muss der Text reichen.

Das war unser Mittach. Lecker Salat. Der Erdkeller ist jeder Frischezone im Kühlschrank überlegen. Alles noch knackig und gut zu verarbeiten.

Rettungsdienst

Die Pumpe hat Ihre Dichtigkeit verloren. Und damit ging der Pumpenhub auf Null. Nix Wasser. Was macht man, wenn eine gekröpfte Gummidichtung sich in Brösel zerlegt?

Erstmal demontiert man,

und demontiert man.

Dann nimmt man Maß und bastelt eine runde Gummischeibe aus irgendwelchem Spielplatzmaterialrest, das man als Abstandhalter für die Zuladung verwendet hat,

Dann bohrt man die Mitte mit einem Topfbohrer aus,

Und hat – jedenfalls im groben, die erforderliche Dichtung.

Sodann montiert man

und montiert man

und montiert man

bis die Pumpe wieder tut. Ich erspare Euch die Ehrenrunden mit verkanteter Dichtung und Drahtbürsten- sowie Schmirgelpapier- und WD40-Einsatz, das trübte (trub?) nur das schöne Gesamtbild.

Rest und Fazit

Danach Steine wuppen bei mir, Kiefer mahlen bei Axel, dann Hunderunde und der erlösende Anruf. Siehe oben,

Sauna war feinst, Spiegeleier zum Abendbrot, fetter Vollmond. Im Saldo: „War jut jewesen, hat Spaß jemacht!“

Ein ganz normaler Montag …

… fängt in der Karlsborg mit Feuer anmachen an.

Jedenfalls, wenn es draußen minus 3° Celsius sind, das Rauhreif auf Gras und trockenen Pflanzen liegt und der See ein wenig dampft (der ist ja noch selber kalt). Dazu Wasser aufsetzen, für die Morgengetränke.

Und dann – es ist ja Homeoffice – wird sich passend zur virtuellen Arbeitsbeginnsirene um spätestens 7:00 an den „Schreibtisch“ im Wintergarten gesetzt. Lange U-Hose ist angeraten.

Ich kann jetzt eigentlich nicht so viel berichten. Heute war viel Remote Arbeit mit Bremen angesagt, das ist ja schon fast vollkommen normal. Tippen, mailen, schreiben, reden und – in einem gewissen Maß – auch denken.

Dann „afk“ (=away from keyboard) für Mittagessen und eine Hunderunde. Dabei haben wir uns ein paar Baumstämme am Bahndamm ausgeguckt, die wir mit dem Boot für die Karlsborg bergen wollen. Anschließend wieder Arbeit und nach 17:00h noch was sinnvolles tun: ein paar Steine für die Trockenmauer einsammeln.

Weitere Nachrichten in Kürze

    • der Ofen im Wohnzimmer taugt auch als Reiskocher
    • Axel wäscht
    • das Brunnenwasser ist schon fast klar
    • heute keine Sauna

    Breaking News

    Und – oh Schreck – die Pumpe pumpt nicht. Die werden wir wohl gleich nochmal auseinander nehmen. Es könnte also noch was zu berichten geben.

    Nix da, Normal!

    „Nee, Pumpe wird morgen angesehen – ist doch Feierabend!“, so der Chef.

    Ok, dann prökel ich noch ein wenig an den Steinen rum.

    Und hier seht Ihr die Embryonalstadien der Trockenmauer. Noch nix echtes, aber „der längste Weg beginnt mit dem ersten Brocken“, oder so.

    Daher lauschen wir der Stentorstimme aus dem OFF, leichtes Tremolo, Bariton mit Tendenz zum Bass, salbadernd: „Ja, meine Damen und Herren, hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Beidseits des Maschendrahtes und von der linken wie von der rechten Ecke. Aber zuerst muss jenseits des Zauns das Fundament gelegt werden, nur dann kann das Werk gelingen …‘ Frisch, Gesellen …'“

    Hihi, die Rhetorik passt ohne Probleme auf zwischenstaatliche Momente der spätachtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Alles anders, nur genauso. Mal sehen, ob ich erfolgreicher bin. Auf jeden Fall fehlt es auch hier an Material. Allerdings ist eine Treuhand nirgends in Sicht. Und ditte is schon ma jut.

    Es ist noch viel zu tun, so für drei Jahre ca.. Aber, um mit dem unvergessenen Manni Wolke in kitzligen Situationen zu sprechen: „Ruhig, Henry, jaaaanz ruuuuhig, ett läuft, ett läääuuuft …. “

    Und so will ich es auch angehen. Generell und im Trocken(-mauer)bau.

    Damit: „Schönen guten Abend, allerseits!“ (ein anderer Titan des deutschen Sports, diesmal Westfernsehen). Prost!

    Heute morgen schreiben, heute abend veröffentlichen – …

    … verrückt!

    Wir wissen ja alle, dass das im Digitalen problemlos geht: Terminüberweisungen, Erinnerungen an zukünftige Termine, zeitversetzte Tweets, Mails zu definierten Zeitpunkten verschicken und – ja – ich habe das erst gestern rausgekriegt – man kann selbstverständlich auch Blogbeiträge zeitversetzt publizieren.

    Und das mach ich hier mal.

    Komisch fühlt sich nur an, wenn man in den letzten Tagen zeitnah berichtet hat, was passierte (Präteritum – vollendete Gegenwart hieß das, glaube ich, früher) und jetzt im Vorgriff nicht erzählt, was passieren könnte oder würde (das wäre dann die Möglichkeitsform) sondern eigentlich so tun möchte, als ob das, was man morgens aufschreibt, zum abendlichen Zeitpunkt der Publikation passiert sein soll. (Was dann ja eigentlich eine Art vollendetes Konditional sein müsste.)

    Lineare Zeit ist komisch und ihren Lauf vom gestern ins morgen auf diesem Weg schriftlich auseinander fallen zu lassen ist, ich sag ja, irgendwie verrückt (oder eher die eigene Position in dieser Zeit „verrückend“). Und komischerweise ist das in Rück- und Ausblick gar kein Problem. Vergangenheit umdefinieren sind wir alle nur zu gewöhnt und das die Zukunft nur ein weißes Blatt sein kann, ist trivial.

    Aber jetzt etwas schreiben, was sich so anhören soll, als sei es nachher wirklich passiert, ist schon eine besondere Aufgabe.

    Aber Wurst. Ich lass das und bleibe, was das Schreiben angeht, im Jetzt. Und in dem zu etwas vollkommen anderen …

    5° machen den Unterschied

    Heute morgen ist der Himmel bedeckt, wenig Wind und draußen sind es 5° Celsius. Und es ist, als wenn alles nur auf diese wenigen Grad mehr gewartet hat. Überall singen Vögel (und zwar nicht nur das piepsige „Hier bin ich, wo bist Du?“ der Meisen oder das Trillern eines bauwilligen Spechts) sondern ein ausführliches Platz und Revier reklamieren oben auf der jeweiligen Singwarte durch Grasmücke, Drossel, Meise, Robin und Buchfink).

    Die Weidenkätzchen öffnen sich, Wild- und Honigbienen tauchen auf, ein wintersteifer großer Landkartenfalter orgelte schon gestern über die braune Wiese und steuerte zielsicher die kleinen Frühlingsblüher an.

    Gestern abend hörten wir die hupenden Kraniche, nicht in der Luft sondern am Boden. Ob die noch weiterziehen oder das die hiesigen Sommergäste hier sind, weiß man nicht, aber flora- und faunatechnisch geht es jedenfalls voran.

    Mats‘ Krokusse

    Während ich schreibe – ja aktuell in der Jetztzeit – hoppelt hinter uns ein braunes Eichhorn zwischen Kirschbaum und Fichte hin und her, sammelt Flechten und Fasern und ist augenscheinlich mit Bauarbeiten beschäftigt Innenausbau, denke ich). Und jetzt sind es zwei!

    Es fühlt sich anscheinend sehr frühlingshaft an.

    Wir gehen gleich einen Spaziergang machen. Mal sehen, was uns da alles unterkommt.

    Einmal um den Pudding

    Wir waren am Longsjön. Hinter Norrhult sind wir in einen Wiesen- und Waldweg bis zu einem kleinen Sommerhaus gelaufen. Sehr viele Wildschweinspuren. Dazu gleich noch was. Wir mussten einen kleinen Zufluss zum See überqueren. Aber keine Panik …

    Neben der alten gab es auch eine autotaugliche neue Brücke.

    Denn wie so oft, am Ende des Weges ein Sommerhaus. Mit Naturhafen und Seeanschluss. Recht hübsch. Wir lassen es mal beim entfernten Foto. Privatsphäre und so.

    Nach einem kleinen Stück durch den Wald (Kiefer, mager) dann den weg entlang zu Mats Fischerhütte. Da liegen seine Boote und Axel war mit ihm da auch schon mal Krebse fangen.

    Heute war übrigens Mats‘ Tag. wir haben uns tatsächlich zweimal gesehen.

    Vom Seeufer ein kurzer Blick rüber zur Hütte. Da haben wir erstmal ein Päuschen eingelegt.

    Die Ecke ist ganz hübsch, finden anscheinend auch die Gänse. Wir haben aber nicht nur Losung gefunden, zwei trötende Exemplare haben uns verbellt, Kraniche, Sterntaucher, reiher und allerlei andere Fliegeviecher gab es auch. Nur keine Adler – der Luderplatz war leer, keine Jagdabfälle für Opportunisten mit Federkleid.

    Pause! Mit Powernap. Hier noch simuliert, wg. selfie.

    ich wollte gerne ein wenig Vegetation erwischen. Es ist aber noch sehr wenig. Buschwindröschen im Wald. In blau.

    Und weiß.

    Und in blau …

    Wildkräuter zum Sammeln gibt es noch nicht. MAl sehen, was demnächst zu finden ist.

    Um 14:30 waren wir wieder an der Karlsborg und nach Snabb-Kafe und Fimmjölk haben wir einfach rumgegammelt.

    Die Sonne scheint und im Windschatten ist Kurzhosenwetter.

    Echtes Wochenende.

    Nachtrag: Beim zweiten Treffen mit Mats wurden wir vor einem großen Wildschwein gewarnt. Spuren (umgepflügte Wiesen) haben wir viele gesehen, die Sau aber nicht. Vielleicht ist das ja auch ein pädagogisches Schwein, von wegen: da geht besser nicht hin. Wir sind uns nicht sicher. Und gehen einfach trotzdem dahin, wo wir wollen.

    Schönen guten Abend, allerseits.