Wetterbericht und Versorgungslage
Seit gestern ist die Bude voller. Noch nicht richtig voll, aber Wilma hat auf dem Parkplatz einen Nachbarn bekommen und das Gästehaus ist belegt mit 3 Personen (eine eher klein). Für hiesige Verhältnisse ist es ziemlich warm, in der Sonne sogar eigentlich zu heiß. Die Vorhersage ist für die nächsten Tage stabil sonnig und warmm, noch zwei Tage um die 28°, dann geht es runter auf 21°. Mal sehen, wie es wirklich wird. Etwas Regen wäre schon mal gut für die Tonnen, gerade wenn die Belegschaft noch zunimmt. Es sieht aber nicht so aus und wir werden auf jeden Fall die Tage die Kanister auffüllen.
Die Pilze haben das Wachstum eingestellt, im Brunnen sinkt der Wasserspiegel und die wasserdurstigen Pflanzen bekommen welke Blätter. Nachts kühlt es aber noch ab und ein wenig Tau gibt es auch. Das Rentnerbeet liefert weiter Frischgemüse und Salat (allerdings in überschaubaren Mengen).
Von wegen nichts los …
Nun könnte man meinen, die Tage würden sommerlich ereignislos dahinplätschern, aber das stimmt nur zum Teil. Am Sonntag, z. B., ist Fahrplanwechsel bei der Smålsporet. Vom täglichen Verkehr wird auf 3 x die Woche umgestellt. Aufregend.
Und morgen (also Samstag) ist Königin Silvias Namenstag, was gleichbedeutend mit einem der wenigen offiziellen schwedischen Flaggentage ist. So ein Tag verlangt morgens den Ersatz des Wimpels gegen die Flagge (und dasselbe abends dann zurück). Auf jeden Fall darf die Fahne (rechteckig, groß) nicht über Nacht hängen bleiben. Der Wimpel (schmal, lang, spitz) dagegen schon. Warum das so ist kann ich nicht erklären. Und eigentlich ist es auch viel zu heiß dazu. Aber wir wollen es schon richtig machen. Also morgen früh.
Ansonsten sind gestern Frau Ruscha und die Herren Henrik und Jonah leicht ermattet, aber heil und gesund eingetroffen. Und nachdem sie etwas Schlaf nachgeholt haben, wurde heute gleich in die Karlsborg Routine verfallen. See, Hängematte, Jonah bespaßen, See, Hollywoodschaukel, was zu essen, was zu trinken organisieren (entweder für sich selbst oder den kleinen Mann), dann nochmal ausruhen und alles wieder von vorn. Schön.
Aber. am allerwichtigsten: Es gibt noch genug Schattenplätze und wenn das Wasser wirklich knapp wird, trinken wir eben Bier. Jawoll.
Und ansonsten: voll langweilig.