Früchte, Beeren, Pilze
Im Schwedensommer kann man entweder selbst anderen zur Speise dienen (Bremsen, Mücken, Zecken) oder sich mit Chance aus Wald und Wasser was zu schmausen organisieren.
Bei unserem ersten Spaziergang haben wir eine hübsche Auswahl an Pilzen gefunden, Direktverzehr an Kirschbäumen praktiziert und ein Eimerchen Blaubeeren gesammelt. Das war mehr als erwartet.
Ich bin ja eher für Nahrungsmittel, die nicht weglaufen oder wegschwimmen, mehr so Sammler als Jäger und wäre in der neolithischen Horde vermutlich für dunkle Warnungen und kryptische Prophezeiungen zuständig. Allerdings bei gleichzeitig großem Appetit auf lecker Braten, ohne mich jetzt zwingend an Höhlenbärhatz (zu groß, zu viel Zähne), Hasenjagd (vorne zu schnell, hinten zu kurz) oder einer virilen Auseinandersetzung Mann vs. Auerochse (deutlich zu viel Horn am mir zugewandten Ende) zu beteiligen. Intellektueller, halt.
Dafür kann es veredeln. Z. B. die Pilze mit Spiegelei zur leckeren Zwischenmahlzeit (ohne Bild) oder die Blaubeeren zur smakeligen Marmelade mit geerbtem Gelierzucker von Anno Muff. Ging aber.

Ansonsten wurde auch das Rentnerbeet geplündert, was lecker Salat ergab.
Voll langweilig, eben.