oder: die Entdeckung der Langsamkeit
die Überschrift könnte aus mehreren Sichten passen. Das „Runterbremsen“ hier in der Karlsborg oder die diesmal besser gelungene Integration von Homeoffice Anteilen in den Urlaub (war einfach: ich hab sowieso nur eine Sache pro Tag als „Programmpunkt gemacht. Und wenn das die Arbeit für neuland war, dann war das eben das. Und wenn ich an dem Tag auf dem Dachboden rumgekraxelt bin, war das mein Aktivitätsthema) oder die Beobachtung von vier Wochen Frühling hier.
Gemeint ist aktuell aber der Mangel an mobilem WLAN. Ich hab alles ratzeputz aufgebraucht (zuletzt mit der Mediathek) und muss jetzt mit roaming versuchen wenigstens ein paar Bilder in diesem Beitrag unterzubringen. Mal sehen.
Entdeckung der Langsamkeit 1: die Pixel werden gaaanz langsam rumgeschaufelt.
Vorher – nachher
Der Kirschbaum war weiß, als ich auf den Hof kam. Jetzt ist die Blüte der Äpfel schon fast vorbei und unser guter alter Freund wird auch dieses Jahr keine Früchte geben, hat sich aber am Wasser satt getrunken und schöne Blätter angesetzt.
Und die arme abgefressene Zwetschge lässt sich auch nicht unterkriegen, wie der Verlauf zeigt.
Meine Begeisterung für den Gartenbau und insbesondere die Hege und Aufzucht des edlen Erdapfels habe ich ausgiebig geteilt. Ich hoffe sehr, dass das dieses Jahr wieder was wird. Allerdings hat es die dornenlose Kulturbrombeere wohl nicht geschafft. Vielleicht hat Herr Gustavsson während seines Aufenthalts hier ja Lust eine Ersatzbeschaffung vorzunehmen.
Aktuell ist wieder gelb angesagt
Als ich ankam, war es noch ziemlich kahl. Die vorherrschende Farbe war das Gelb des Löwenzahns. Jetzt hat sich der Ginster gemeldet. Im Hummelparadies explodieren die kleinen Blüten und ich kann vermelden, dass auch die abgefressenen Büsche ihr bestes geben.
Und zum guten Schluss noch ein Suchbild
Aufgabe: Finde die Orgie im unschuldigen Weiß. (Kleiner Hinweiß: Suche rot-schwarz gestreifte Hormonjunkies). Anmerkung der Redaktion: Ich seh gerade, dass man nicht so viel sehen kann. Ich liefere ein besseres Bild nach. Die Kollegen Blattwanzen sind sehr ausdauernd und störungsresistent.
Fast Schluss
Morgen räume und putze ich, verpacke Dinge mausesicher, mache meine Einreiseanmeldung, geh noch mal baden und begebe mich – nach gebührender Verabschiedung – gegen 14:00 auf die Bahn.
Dann gibt es spätestens die nächste Nachricht, wenn ich mich in HB frage: „Hm, was hab ich eigentlich dagelassen?“ und dazu folgendes Bild anschauen kann:
Eigentlich kann ich also nächstes Mal mit Handgepäck reisen. Aber jetzt geh ich nochmal ins Spa. Ach ja.
Allseits gute Gesundheit wünscht
Herr Pettersson