Das darf man fragen, wenn man das hier …

… mit einer kurzen Unterbrechung durch das hier …

… in das hier verwanndelt …

Texterklärung: ich hab heut morgen das einigermaßen trockene Wetter ausnutzen wollen und zuerst mal unter der Fledermaushängezone auf dem Boden Pappe und Papier ausgelegt (sozusagen Moltex für Arme, die Fliegemäuse sind einfach nicht stubenrein).
Danach hab ich so für mich sinniert und erst überlegt Herrn Gustavsson einen Bretterstapel in die Remise zu packen. Aber dann wollte ich doch mal ausprobieren, ob mit Säge und Beil nicht doch das eine oder andere zerkleinert werden kann. Und bis auf sechs Belegbretter, die auf dem Scheunenboden einer weiteren Verwendung harren, war am Ende alles Kleinholz.
Die Ladepausen der Akkus für die Kreissäge (mit Hand war das echt zu mühsam und die Kettensäge wollte ich nicht ruinieren), habe ich für hacken und stapeln genutzt. Und – wie oben beschrieben – durch Fikapaus und eine Homeoffice-Session unterbrochen, war am Ende alles am Platz.
Bemerkung: ich verheize hier aber auch alle Popel in der Karolina, da darf man schon etwas Turbobrennmaterial für die Nachfolger bereit legen. Sägemehl wurde aufgefangen (Malerfilz) und in die Kackkompostbevorratung gegeben. Hier geht nichts einfach so verloren.
Danach hab ich noch versucht zu turnen. aber das war eher hüftsteif und unambitioniert. Rentnergymnastik, eben. Dafür hinterher aber warme Luft, kaltes und warmes Wasser im und um das Spa genossen. Wunderbar.
Apropos … Skorstenerna är rent
Gestern hab ich auch geturnt. vormittags. Deutlich ambitionierter als heute und eher freizügig (minimalistisch) bekleidet. Glücklicherweise drinnen, denn sonst hätte ich den plötzlich auftauchenden „Skorstenfägarmästare“ bestimmt geblendet.
So konnte ich ihn rechtzeitig sehen, die Pausetaste drücken, mir etwas Luftiges überwerfen und ihn gebührend empfangen. Schwedisch parlierend teilte er mit, dass er ja überrascht sei, das JEMAND da wäre. Was ich bestätigte, ich wäre meinerseits überrascht, das ER da wäre, da es ja einen Termin für den Juli gäbe. Davon wisse ER nichts, ER würde nur mal gucken, ob JEMAND da wäre, wenn ja, wäre vieles möglich, wenn nicht, wäre es zumindest ein netter Auflug. („Those Swedes again …!“). Darauf erwiderte ich, dass da ER nun einmal da sei, könne ER ja auch fegen, was der wackere Schwarzkittel bestätigte und flugs ans Werk ging.
Das ich dafür Elektrizität für den Staubsauger (Jockel) und eine Leiter für die Dacherklimmung bereitstellte, buchen wir mal unter Beitrag für die Völkerfreundschaft ab.
Im Gästehaus ging’s los und ich nutzte die Zeit, um schnell noch das letztmalig bemängelte Elchgeweih vom Schornstein im Haupthaus abzunehmen (obrigkitshörig und konfliktscheu – ich weiß). Dann war das Haupthaus dran und jetzt sind alle Züge wieder fein gereinigt. Rechnung kommt nach Deutschland und „Tschüss“.
Ich konnte den Kollegen noch für einen kleinen Gang in die Bastun motivieren, wo er auch gleich feststellte, dass sein Kollege wohl gerne ein Klappe im 45° Grad Ofenrohrbogen in der Sauna oder eine kleine Klappe zwischen Wand und Badeofen zur Inspektion hätte. Was hiermit weitergegeben wäre.
Ansonsten gallert es hier mal mehr und mal weniger (eigentlich eher mehr, was der Wasserstand des Vassgöl eindrucksvoll belegt). Sehr ergiebig. Ich hoffe, dass die toll angesetzte Apfelblüte nicht ertrinkt und setze auf die angesagte sonnige letzte Woche auf dem schönsten Männerspielplatz der Welt.
Ach ja, Hansi Flick wird Bundestrainer (komisch, dass man beim Bundestrainer verniedlicht – Jogi, Hansi), beim Bundespräsidenten (ist ja ämtermäßig auch nur eins drüber) nicht (Frankie kling ja auch komisch). Auf jeden Fall: Loddar darf schon wieder nicht und Effe ist ebenfalls draußen. Gemein.
Trotzdem allseits gute Besserung
Herr Petterson.