Allein in der KB – trotzdem keine Zeit

Die Bücherliste mit den „Sollte-ich-mal-durchlesen“-Werken, die Recherche im Internet („was kann man eigentlich für neulands Zukunft aus den Begriffen ‚Allmende‘ oder ‚Commons‘ ziehen?“), die „da-müsste-man-mal-in-Ruhe-drüber-nachdenken“-Themen oder die „Kampf-der-Plautze-Ernährungsfantasien“.

Bisher ist keine Liste kürzer geworden, keine Aktivität wurde zielgerichtet verfolgt. Alles wurde auf später verschoben (wenn man denn alleine in der KB wäre). Das bin ich ja nun schon zwei Tage. Und? Ja, nüscht!

Ich sitze im Wintergarten und hab gleich noch Brot zu backen, Essen muss gekocht werden, der Abwasch ist noch nicht gemacht. Und überhaupt.

Es gibt einfach viel zu viel zu tun. Und der Tag hat zu wenig Stunden. Aber Erkenntnisse gibt es.

1. Die nächsten Nobelpreisträger*innen kommen aus der Karlsborg

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Die Kartoffeln sind zwar klein, aber gesund und (vermutlich) lecker. Dank des Anhäufelns von Herrn Gustavson haben wir eine schöne Menge feiner Karlsborger Erdäpfel ernten können. Und weil ja Intelligenz und Größe der Stärkeknollen in einem reziproken Verhältnis stehen, können wir konstatieren: „keiner ist schlauer als die Karlsborger“.

Wasser für alle

Heute gab es zwei Schauer. Aba richtich. Mit volle Lotte. C-Rohr, sozusagen. Und jetzt sind die Tonnen wieder voll, der Dusch-Sauna-Wäschewasch-Tank auch und der Brunnen sieht wieder besser aus. Da kann man doch gleich ganz anders an den Abwasch rangehen.

Gartengestaltung und Nutzfeuer

Gestern und heute hab ich mich dem Radikal-Rückschnitt des Flieders und der „sieht-so-aus-wie-Robinie“-Sträucher, der Zwischenlagerung derselben und den ersten Staudenersatzpflanzungen gewidmet.

Tabula Rasa, erstmal, dann noch Schnitt des letzten Probanden und Vorfreude auf lange Nutzfeuerabende mit Sabine und Jutta.

Und es gibt noch viel zu schneiden.

Außerdem sind inzwischen drei Birken am Steg abgängig. Herr Gustavson: Kettensäge-Kette mitbringen! Sonst schärfen (neue Feile kaufte ich) (Präteritum, übrigens!).

Jetzt backt das Sauerteigbrot und das Abwaschwasser ist auch heiß. Der Feierabend ist noch in weiter Ferne.

Wie gesagt: man kommt zu nichts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert