Oder „man kommt zu nichts …“
Heute gab es für mich den inzwischen schon eingeübten Spagat: Arbeit und Karlsborg. Das Programm ist streng getaktet:
Erst wird die sogenannte MoMo durchgeführt (aka: Morgenmobilisierung). Schultern Arme, Wirbel werden bewegt, die Sonne wird gegrüßt, auf einem Bein stehend wird gewackelt, um altersbedingtem Abbau von Allerlei bewegungsförderlichen Körper- und Geistesfähigkeiten entgegen zu wirken. Subjektives Gefühl zum Ergebnis: mäßig. Das mag an den Übungen, der Ausführung oder dem beturnten Körper und Bregen liegen. Ich ahne, dass das letztere das Problem ist. Aber, um Brunhilde seelig zu zitieren „es ist eben das Beste von wech“.
Danach ruft der Teich. Mal lauter, mal leiser. Heute war er nur schwer zu hören, denn 19° Celsius Luft war das gegen Mittag erreichte Tagesmaximum und starker Wind sorgte für gehörigen Chill. Morgens war es logischerweise noch schattiger. Aber, die Serie muss halten, also rein in den Göl und siehe da: das Wasser war gar nicht so schlecht.
Trotzdem wurde danach zu Arbeitskaffee und ehrlichem Subotnik die neue Island-Strickjacke angezogen (was ein gepimpter Islandpullover aus der Schlüterschen Produktion ist, der in zweierlei Sinne nur wärmstens empfohlen werden kann).
Break: 2. Gang in der Sauna steht an. „Uhm, schön warm“ (Copyright Hedi).
Das Kaffeewasser wurde gassparend auf der Karolina gewärmt, denn neben Abwasch wurden Wurzelgemüse, Zwiebeln, Tafelspitz und Gewürz zu einem leckeren Gericht gekocht. Nachdem das Fleisch durchgegart war (Vakuumieren ist einfach großartig zum Konservieren!) wurden ein paar Linsen zum Quellen dazugeben. Vorweg genommene Bewertung: lecker!
Die Bildschirmpausen wurden zum Kampf gegen das Alienunkraut genutzt, dass die Wiese übernehmen will, aber eisern zurückgedrängt wird.

Nach Feierabend dann:
- Bastun anheizen
- Entwicklerkännchen mit den Kollegen (diesmal nur Wasser wg. siehe folgenden Punkt )
- 2. Runde schwimmen
- Unkraut rupfen
- Utedass leeren (bei der Entsorgung bin ich das Opfer eines überaus hinterhältigen Brennnesselangriffs geworden (3 „n“, jaaa … richtig)
- Aus- und Umziehen,
- erster Saunagang …
Wie geschrieben, „man kommt zu nichts“. Keine Pilze gesammelt, keine Beeren gepflückt, kein Spaziergang, kein Abenteuer, nur dies und das.
Morgen wieder mehr das, denn der eigentlich vorgesehene Ausflug nach Ankarsrum zum Milch und Knäckebrot kaufen wurde windbedingt verschoben und auf morgen terminiert.
Hoffentlich krieg ich das noch unter bei dem ganzen Gewese.
Jetzt Break: 3. Saunagang mit anschließender Reinigung
Smålsporet fährt grad nach Haus. Die haben auch Stress … . Jetzt nochmal saunen, säubern und Haushose an. Ich mach dann Feierabend. Und hör Harry Potter.