Technik, bei der sich das Verhalten ändert, nervt total …
„Ey, Pettersson, warum keine Blockbeiträge mehr?“ oder „Na, Du schreibst ja auch gar nichts – wohl besseres zu tun?“ oder „Was ist denn bei Euch los, man hört (liest) ja gar nichts? – das waren die inhaltlich berechtigten Rückfragen der Lesserschaft in den letzten Tagen.
DIE Erklärung: Plötzlich war die harmonische und innige Arbeitsbeziehung zwischen Autor und WordPress empfindlich und nachhaltig gestört. Das Verfassen von Artikeln ging zwar noch, aber das ansonsten unproblematische Einfügen von Bildern via App machte nichts mehr. Oder falsch: es machte schon was, aber es ging nicht. So wurden fuderweise Gigabytes verballert, Bilder wurden anscheinend in der Mediathek hinterlegt (bis zu 20 mal), aber zu verwenden und zu sehen war „nüscht“ (wie es der liebe Guntram sagen würde – Grüße in die Hauptstadt, übrigens!). Timeouts, Uploadfehler.
Das ganze Zeug, was man erduldet, wenn ein Programm auf einmal nicht mehr das macht, was es soll und wirklich (wirklich!) nur noch mit try and error im Dunklen rumgetappt wird, alle Foren durchforstet und jede noch so unwahrscheinliche Möglichkeit der Fehlerbehebung versucht werden, musste durchlaufen werden.
Und das Ergebnis war wie üblich: es geht nicht. Oder schlimmer. Es geht dann doch und man weiß nicht wieso.
Man muss kein Kontrollfreak und kein Zwangsneurotiker sein, um sich verfolgt zu fühlen. Denn am Ende ist ganz klar. Die Wissenden schauen (auch via Forumsbeitrag) einen an und sagen „boah, Du musst doch nur abc machen und xyz vorher einstellen, dann geht 123, ist doch logisch …!
Ein für allemal: „Nein, das ist es NICHT!“. Nutzerfreundlich heißt: man muss kein Ingenieur sein müssen, um ein Tool zu benutzen.
And now back to content …
Gestern (Donnerstag, 23.7.) waren wir auf Hasselö. Das Hin- und Retourticket für die MS Ellen Key kann man prima via http://www.vastervik.com/skargardstrafiken/ im Netz kaufen. Die Seite zeigt die Abfahrten (Hasselö, Idö und ein paar andere Ziele) und bietet alle Infos, eTickets und weitere Buchungsmöglichkeiten an.
Wir haben unsere Picknickutensilien eingepackt, sind um 9:00 in der Burg los, haben um 10:00 das schiff geentert und waren auf einen Badetag in den Schären aus. Das mit dem Baden hat zwar nicht geklappt, aber nett war es trotzdem.
Ihr solltet Euch Fahrräder leihen und erstmal rumfahren, bzw., wie die Karte zeigt, entweder nach Süden oder nach Norden fahren und dann vice versa. Mit Rad seid Ihr mobil und könnt die 7 Stunden Inselaufenthalt gut nutzen (von 11:00 – 18:00). Weil es viele Sommerhäuser gibt, ist es etwas schwierig in der Saison ans Wasser zu kommen. Jedenfalls wenn man sich an die Gepflogenheiten hält und da hilft ein Zweirad schon sehr. Sonst ist man auf dem Hauptweg echt lange unterwegs. Und im Gegensatz zu anderen Ecken hier gibt es doch viel Zaun (verständlich, bei einem Hotspot).
Davon ab fand ich den oberen (nördliche) Teil von Hasselö schöner (hatte mehr von einer bäuerlich geprägten Kulturlandschaft), aber auch Sladö soll schön sein (haben wir nur bei der An- und Abfahrt aus der Distanz gesehen).
Möglichkeiten zum Picknick, pausieren, Nickerchen machen und Kaffeesieren gibt es auch einige. Wir fanden den Wagen und die gemütlichen Sitzplätze der Hembagery Hagerslätt (800 m von Hasselö Sand nach Süden) „ljungt“, wie man so schön sagt.
Um 18:00h ging es wieder nach Västervik. Wilma wartete brav auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz am Hafen (die Nutzerführung am Automaten war – Schwedischkurs sei Dank – gut zu verstehen und die 100 Kronen gingen für einen Tag auch in Ordnung).

Einkauf auf dem Rückweg und um kurz nach 20:00h wieder an der Karlsborg.
Voll langweilig, eben.