16 Tons

oder: Wieviel Steine braucht der Mensch?

Heute ist der letzte volle Tag in der Karlsborg. Morgen abend schreibe ich auf oder vor dm Schiff. Und irgendwie hab ich das Gefühl, das wir grad mal 3 TAge hier waren – aus der Zeit, das waren wir hier.

Das spannende zuerst: heute, um 16:30 begann (wie von Frau S. aus B vorhergesagt) ein milder aber bis jetzt andauernder Landregen oder – wie Herr Gustavson meinte – „eine erhöhte Luftfeuchtigkeit“.

Es hat wirklich nicht viel gebracht, bisher, aber ein nasser Boden und ein feuchter Wald sind wirklich was Schönes. Wir sind nochmal die Campingplatzrunde gelaufen und haben uns an der milden und feuchten Luft gefreut.

Die Holztour ist ausgefallen, die holen wir im Sommer nach. Aber, ehrlicherweise war es nicht nur der regen. Der Tag war doch ziemlich voll mit HO und anderen Aufgaben.

Und warum Steine?

Ich habe heute meine Steinvoräte verbaut. Sieht irgendwie viel und irgendwie nach gar nichts aus. Auf jeden Fall hat es sich bezahlt gemacht, die Belegexempplare der Top-Trockenmauern hier anzusehen, denn die Kombi von sorgfältig geschichteten Außenseiten und dem Ausfüllen der Mitte mit kleineren Bruchsteinen funktioniert prima.

Und der Zaun in der Mitte ist manchmal Hilfe und manchmal Hindernis. Eingebaut wird er aber so oder so.

Die stark abfallende Seite des Grundstücks macht etwas Mühe und kostet vor allem Material.

Insgesamt muss ich noch 13,5 laufende Meter Mauer bauen. Wenn man die Tiefe der Mauer mit 1 Meter annimmt und noch 75 cm Höhe braucht, macht das 10,13 cbm Steine, die noch fehlen. Reduziere ich auf 75 cm Tiefe (oder Dicke) lande ich bei noch fehlen 7,6 cbm. Auf jeden Fall noch einiges ranzuschaffen. Ist halt eon Großprojekt.

Elektrik ist fertig und Waschsalon auch

Axel hat die Anschlussarbeiten beendet und die Ladestation im Gästehaus vermessen. 2763 mal die Leiter rauf und runter hat Spuren hinterlassen – in Muskeln und Gemüt. Ist gut, jetzt,

Ich habe derweil in der Badstun einen kleinen Waschsalon montiert.

Nahe am warmen Wasser kann die kleine Wama betankt und benutzt werden. Und in dem kleinen Schrank gibt es dann einen Schluck, damit es auch bei Feinwäsche die Chance auf einen Vollwaschgang gibt. Prost.

Die Füße sind in Löchern versenkt. Die Maschine dürfte stabilen Stand haben.

Als letztes noch ein Bild von der Remise: Alles aufgeräumt schafft Platz. Und Holz zum Sägen hat es auch ohne Bootstour.

Warm war es heute nicht, das Wasser steht konstant bei 8°, das Waschen im See (heute auch erstmal zum letzten Mal) ging aber ganz gut.

Morgen melde ich mich von der Straße. Gute Nacht

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