„Schlach‘ kaputt …“

so sagte unsere Bochumer Vermieterin „Mutter“ Kreck,

wenn sie ihren Zustand nach einem Tag voller Hausarbeit beschreiben wollte.

Und das hieß, dass sie nunmehr rechtschaffen müde und also ein Zigarettchen und ein Getränk wohl angemessen sei. Dieses pflegte sie dann mit Ihre Schwiegermutter – „Oma“ Kreck und dem im Rollstuhl sitzenden „Vadder“ Kreck auf der Eingangstreppe des Hauses in der Ferdinand-Krüger-Str. 42 zu verschmackofatzen.

Das der unfallbedingte Rollstuhl von Vater Kreck und die damit verbundene Abfindung den Kauf des Steigerhauses erst möglich machten, gehört zu den tragischen Anteilen einer sonst fast archetypisch herzlichen Ruhrgenbietssaga in 4630. Ich muss öfter an Euch denken.

Aber darum geht es ja gar nicht

Heute war Tag der Haken (auf dem Arbeitsplan).

Axel war HO bis mittags – also nichts besonderes.

Wir haben ansonsten

  • Küchenglitzi gemacht (inklusive abseifen des Schornsteins, der Ofenmauer, aller Schränke und was sonst noch so in Reichweite kam)
  • lecker Essen für Mittags und Abends gekocht
  • gesaugt (mit Strom vom Jockel, weil der Generator im Waschhaus das Zugseil eingebüßt hat)
  • die Benzinpumpe verschlaucht (dazu gibt es noch eine gesonderte Ratgeberseite)
  • Wasser gepumpt und alle Regentonnen geputzt und dieselben mit Seewasser gefüllt
  • die Regenwassserüberlaufleitung inkl. Absetztonne fertig gemacht
  • die letzten Meter Bäume und Sträucher am Weg geschnitten
  • in der Remise aufgeräumt
  • an der Rückseite die Leitern aufgehängt
  • ein hübsches Dekoelement in der Bastun angebracht
  • den Hund herum geführt (A.)
  • währenddessen geangelt (ohne Resultat) (R.)
  • EINE SPORTIVE AKTIVITÄT AUSGEÜBT (A.)

Hier ein paar Fotodokumente.

Hinten: See, Mitte: grüne Leitung = Saugschlauch, Gerät ist die Wasserpumpe (benzingetrieben), gelb = Wasserschlauch (reicht so bis zu den ersten Tonnen)

Gelb: das ist der Pumpenauslass, da kommt das Wasser raus. Bild unten: Saugschlauch, da kommt das Wasser rein.

Das Wasser kam dahin, wo es hin sollte.

Und auch auf die Trockensteppe (vulgo: Wiese oder Rasen)

Axel bei der Verohrung des Regenwasserüberlaufs (noch fluchfrei)

Die oben erwähnte funktionale Dekoration in der Bastun. Ein pittoresk gewachsener Kiefernkreisel, jetzt Haken für diverse Dinge.

Die extrem aufgeräumte Remise. Mit Tank …

… und mit Kiste (für Fahrradsachen).

Sportliche Aktivität

Axels neues Seekayak wurde getestet. Also „See“ steht eigentlich für Meer, Ozean, Saltsjön – und nicht für den Vassgöl. Aber für die erste Runde …

„Ich bin Dünung.“ „Hält“

In die See …

Hund, panisch.

Gott sei Dank, er ist wieder da.

Mehr Fotos hab ich nicht, es gibt nichts zu verbergen. Ausstieg hat hervorragend geklappt. Zufriedener Admiral machte sich danach mit Hund auf den Landweg.

Und ich hab … s. o.

und denn echt „schlach kaputt, getz“. Sessel ist mir.

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