Vi har krossad sten …

was soviel heißt wie: „Wir haben Schotter“

Dabei geht es nicht um Penunzen, Flöhe, Mecken oder Valuta sondern um Steine im Wortsinn.

Wie besprochen tauchten Ola und Mats mit Schotter auf. Zwar nicht nur am Abend sondern auch schon einmal am Mittag, aber das geht hier ja alles auf Zuruf. Und insgesamt drei LKW Ladungen Schotter verteilt man auch wohl besser über den Tag.

Zunächst wurde eine erste Rutsche auf den Weg gekippt, schön piano, so dass eine gleichmäßige Schicht des Stein-Sand-Gemisches auf dem Weg landete. Dort, wo der LKW fuhr, wurde die erste Runde erstmal gleich in die Fahrspuren gepresst. Insgesamt war die schon ca. 10 cm tiefer als der Mittelstreifen.

Der Mittelstreifen wird dann von Hand freigeräumt, damit die Steine da landen, wo sie helfen, nämlich in den „Spurrillen“ (was keine Inselgruppe in der Nähe Alaskas sind sondern das lustige deutsche Wort für die Rillen, die eine Spur erzeugt).

Das klingt jetzt erstmal mühsam, aber wir haben schon mal etwas getestet.

Es geht mit der Metallharke. Und wenn man das ganze als einen Zen-Garten betrachtet, wird es sogar kostenpflichtig. (Allerdings erhält man dann auch ein Zertifikat zur Vorlage beim Arbeitgeber – blöd nur, dass wir das selber sind. Naja, man kann nicht immer Glück haben.)

Für die großen Jungs noch ein Bild von Olas (also Ola ihm sein) Kipper.

Man beachte die äußerst stylischen Rückleuchten. Heutzutage alles LED. Und die charmante Teilkippvorrichtung, die für den ebenmäßigen Auftrag des Schüttgutes sorgt. Feinst!

Hier entsteht übrigens unser Haufen für besondere Verwendung (Ausbringen auf dem Parkplatz und Verfüllen der Abwasserleitung in der Remise. Fachleute werden den Graben ebenda bereits bemerkt und bemängelt haben.

Morgen schreite ich den Weg ab und dokumentiere. Auch die Hildersborger haben krossad sten bekommen. yip.

Und sonst?

Heute war Frühling. Kein Eis auf dem Wasser. Huuuuuh, was Neues.

Winterharte blutgeile Mückenfrauen ziehen marodierend durch den Wald und freuen sich an dem virilen Moschusduft ungeduschter Männer. DENN heute ist zum ZWEITEN MAL die Sauna AUSGEFALLEN. Ich fühle mich Malmsheimerhaft und möchte mich explizieren. Nutzt aber nix, hört eh keiner zu.

Ich habe drei Seiten des Waschhauses mit Rot gestrichen, die vierte Wand, schwarz und weiß gibt es (vielleicht) morgen, wenn die Zen-Harkerei (und die notwendige Mindestbeteiligung für die Erteilung des Zertifikats hierfür) es zulässt, Farbe zu besorgen.

Ansonsten Heim-Büro. Macht bei Kleinen auch keinen Spaß mehr. Lippi hat seinen Geburtstag abgesagt, der Zeltplatz auf Spieki macht nicht auf, Rum und Jever im Laramie fallen folglich aus, Guntram treffe ich auch nicht. Ich sag mal so: jetzt wird das langsam ärgerlich.

Als Appetizer für das renovierte Waschhaus trotzdem hier schon mal die sich als Messing herausstellende Metallapplikation am Waschhaus, leicht entpatiniert. Mit Sidol und Bürste!

Dann mein Highlight: die AWWM-Tour zur Recyklingstation! Ich sage Euch: wenn man seinen Seelenmüll genauso theatralisch in Container feuern könnte, wie Plastikstühle, ranzige Matratzen und verrostete Ölfässer würde es der Welt besser gehen. Katharsis ist nie so handgreiflich wie auf dem Müllplatz. Und das allerbeste: nur ich weiß es. Der Rest entsorgt einfach Abfall. Es ist herrlisch!

Zum Erbrechen gab es trotzdem was,

nämlich die Nachricht, dass die frühsenilen spätpubertierenden Pegida-Drömel von unser fürsorglichen Staatsmacht eine Ausnahmegenehmigung für ihre unsäglichen Manifestationen in dem sog. Elbflorenz bekommen haben. „Corona is een Mydhos, sacht der Drummp och.“

Ich bin entsetzt, denn wenn irgendeine Seuche unter Quarantäne gehört, dann doch wohl die. Und zwar immer wieder.

Falls einer der seit / vor / in „vierzisch Jahre belogenen und betrogenen“ Vollpfosten das hier liest, sei ihm der schwedische O-Ton zu den hier grassierenden Schwedendemokröten anempfohlen. „Jedes Land muss sich seine Faschisten leisten, damit es weiß, wogegen es sich zu verteidigen hat.“

Dem ist wenig hinzuzufügen. Ich finde Euch allerdings trotzdem überflüssig.

Schönen guten Abend, allerseits.

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