Homeoffice, Datenvolumen und Bandbreite

Hau raus, is Tango

Bei mir heißt Homeoffice vor allem Videokonferenz. und das frisst Datenvolumen, Akkulaufzeit und beansprucht Bandbreite. Wir haben heute fast 8 GB Datenvolumen verbraucht. Auch eine deaktivierte Kamera bringt nicht soviel, schließlich werden die Kamerastreams der anderen Teilnehmenden ja dann doch übertragen.

Am Ende wird es bei längerer Anwesenheit hier auf ein flatrate Modell rauslaufen. Dafür brauchen wir aber wohl eine anerkannte Bankverbindung hier in Schweden. So sehen jedenfalls die Infos aus dem Internet aus.

Wir werden das mal klären, mindestens für die kommenden Aufenthalte hier. Allein die inzwischen normalen Streamingsdienstewürden sonst die Prepaid-Datenmengen schnell leer saugen.

Und lohnt sich das eigentlich?

Hm. Das ist schon eine gute Frage. ich denke, dass alles, was ich jetzt in den VC bespreche auch mit Telefonkonferenzen gehen müsste.Der Anteil notwendiger visueller Kommunikation scheint mir eher gering. Anderereseits hat man sich schnelle dran gewöhn†, das Gegenüber auch zu sehen. Es kommt einem schon fast komisch vor, wenn nur die Namenskürzel auf den Videokacheln zu sehen sind.

Ich würde trotzdem sagen. Man müsste das wesentliche zu erkenne n suchen und sich dann fragen, ob das Bild unbedingt dazu gehört. Aber meine Prognose geht eher in eine andere Richtung: für die Facetimes dieser Welt hätte das Virus erfunden werden müssen. Einen größeren Schub an Akzeptanz kann man sich schwer vorstellen.

Aber ich bin mir wirklich unsicher, ob wir nicht doch weniger und präziser kommunizieren sollten.

Was wäre gut?

Wie wäre es, wenn wir wieder mehr sinnvolle Mails (und dafür weniger) schreiben würden?

Wie wäre es, wenn man vorbereitet und mit Vorschlägen versehen kommunizieren würde?

Wie wäre es, wenn man erst denken und dann reden würde?

Wie wäre es, nur sinnhafte Kommunikationen zu führen?

Mir will scheinen, dass die Remote-Welt im Kern nur verstärkt. Und es ist an uns das wahrzunehmen und dann das richtige zu tun. Und vielleicht ist das einfach nur weniger.

Was habe ich heute sonst noch so gemacht, also wirkliches …

Gar nicht so viel, denn die normale Arbeit braucht Zeit (s. o.).

  • Erstmal hab ich auf meine Pausen geachtet, das war gut.
  • Wir haben einen großen Topf Suppe gekocht, lecker!
  • Die Tür zum Spa ist jetzt fast dicht, eine Laibung ist eingebaut.
  • Das Beet ist einmal durchgeharkt, Wurzelwerk habe ich entfernt und die Kartoffeln können gesetzt werden.
  • Das Rentnerbeet ist entkrautet, auch da kann gepflanzt werden.
  • Ich bin zuversichtlich, morgen ein paar Fotos dazu präsentieren zu können.
  • Axel hat einen neuen Angelplatz erkundet, da bin ich aber auf Hörensagen angewiesen – und daher etwas zurückhaltend.

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