Ein ganz normaler Montag …

… fängt in der Karlsborg mit Feuer anmachen an.

Jedenfalls, wenn es draußen minus 3° Celsius sind, das Rauhreif auf Gras und trockenen Pflanzen liegt und der See ein wenig dampft (der ist ja noch selber kalt). Dazu Wasser aufsetzen, für die Morgengetränke.

Und dann – es ist ja Homeoffice – wird sich passend zur virtuellen Arbeitsbeginnsirene um spätestens 7:00 an den „Schreibtisch“ im Wintergarten gesetzt. Lange U-Hose ist angeraten.

Ich kann jetzt eigentlich nicht so viel berichten. Heute war viel Remote Arbeit mit Bremen angesagt, das ist ja schon fast vollkommen normal. Tippen, mailen, schreiben, reden und – in einem gewissen Maß – auch denken.

Dann „afk“ (=away from keyboard) für Mittagessen und eine Hunderunde. Dabei haben wir uns ein paar Baumstämme am Bahndamm ausgeguckt, die wir mit dem Boot für die Karlsborg bergen wollen. Anschließend wieder Arbeit und nach 17:00h noch was sinnvolles tun: ein paar Steine für die Trockenmauer einsammeln.

Weitere Nachrichten in Kürze

    • der Ofen im Wohnzimmer taugt auch als Reiskocher
    • Axel wäscht
    • das Brunnenwasser ist schon fast klar
    • heute keine Sauna

    Breaking News

    Und – oh Schreck – die Pumpe pumpt nicht. Die werden wir wohl gleich nochmal auseinander nehmen. Es könnte also noch was zu berichten geben.

    Nix da, Normal!

    „Nee, Pumpe wird morgen angesehen – ist doch Feierabend!“, so der Chef.

    Ok, dann prökel ich noch ein wenig an den Steinen rum.

    Und hier seht Ihr die Embryonalstadien der Trockenmauer. Noch nix echtes, aber „der längste Weg beginnt mit dem ersten Brocken“, oder so.

    Daher lauschen wir der Stentorstimme aus dem OFF, leichtes Tremolo, Bariton mit Tendenz zum Bass, salbadernd: „Ja, meine Damen und Herren, hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Beidseits des Maschendrahtes und von der linken wie von der rechten Ecke. Aber zuerst muss jenseits des Zauns das Fundament gelegt werden, nur dann kann das Werk gelingen …‘ Frisch, Gesellen …'“

    Hihi, die Rhetorik passt ohne Probleme auf zwischenstaatliche Momente der spätachtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Alles anders, nur genauso. Mal sehen, ob ich erfolgreicher bin. Auf jeden Fall fehlt es auch hier an Material. Allerdings ist eine Treuhand nirgends in Sicht. Und ditte is schon ma jut.

    Es ist noch viel zu tun, so für drei Jahre ca.. Aber, um mit dem unvergessenen Manni Wolke in kitzligen Situationen zu sprechen: „Ruhig, Henry, jaaaanz ruuuuhig, ett läuft, ett läääuuuft …. “

    Und so will ich es auch angehen. Generell und im Trocken(-mauer)bau.

    Damit: „Schönen guten Abend, allerseits!“ (ein anderer Titan des deutschen Sports, diesmal Westfernsehen). Prost!

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