Virus plötzlich weit weg

„Schöner Text, aber was ist mit mehr Bildern?“ …

… so pädagogisch und management-versiert äußerte sich ein geneigter Leser zum gestrigen Beitrag. Nun wirkt das klassische Lob-Kritik-Lob Sandwich auch mit 57 Jahren noch, jedenfalls wenn man ein so außen gesteuerter Mensch ist wie ich. Und das ist auch ok so, traf sich doch die oben zitierte SMS mit dem schon vorher gefassten festen Entschluss heute mit wenig Text zu kommunizieren.

Und so soll es sein.

Die Fotos mögen etwas trübsinnig wirken, denn wir haben heute nicht nur 5 Windstärken und in Böen deutlich mehr, auch viele tiefhängende Wolken werden vom Wind immer wieder über den See getrieben.

Windisch

Trotzdem ist es draußen gut auszuhalten, denn die Temperatur liegt bei milden 7° Celsius. Das Wasser im See ist nicht ganz so warm. Wir werden heute im Zusammenhang mit dem Besuch im SPA die gefühlte Temperatur genau ermitteln.

Ergänzung 21:19h: Es ist kalt, kalt, kalt.

mit Pomade würde es sitzen

Kleiner Nachtrag zum Thema Wind: Die Frisur des befellten Mitreisenden zeigt die Windstärken in Beaufort. Und die genervte Miene sagt etwas über die stetigen Winde. Axel ist zufrieden. Der kleine Ventilator produziert Strom wie Hulle und wurde direkt mal an die Gesamtanlage angeschlossen. Energetisch ist Herr Gustavson echt ein Sammler.

Und nicht nur das. Nach einem ersten Homeoffice für mich bis 13:30 gab es kurz „Mittach“ und dann wurden die Spielanzüge angezogen. Es gab: Sauna und Badeofen – große Inspektion mit Beseitigung von Frostschäden.

Meister Röhrig bei der Arbeit

Ich habe ein Fußabstreifgitter nach Ghepetto-Art montiert und dabei erstmal gleich eine Motorsägenkette ruiniert. Edelstahlschrauben und Kettensägenketten (sagt man so?) vertragen sich gar nicht. Und wieder mal der Looser. Naja.

Dann eben einfache Dinge:

a) Steine für die Trockenmauer eingesammelt. Mein Plan: jeden Tag ein Stein. Und heute wurde mit der Karre vorgearbeitet.

b) Sand aus dem Auto geladen und zum Transport zur Brunnenbaustelle bereitgestellt.

Baustellenbild hier mit Filterfass. Details folgen im Bereich „Technik nachhaltig“. Im Hintergrujnd übrigens „Grovbetong“. Wer auch immer den Scheiß wieder rauskloppen muss. Mein Beileid.

c) Kaputtes Rohr zur Dusche demontiert und wieder angebaut. Gewischt, gefegt und den Badeofen aufgefüllt. Quasi Sipo-Arbeit: „Wenn der Zug kommt, tuten. Kapiert?“.

Passt aber. Isso.

Und einen Herrn Gustavson zu haben, heißt immer auch eine Lösung für jedes technische Problem in Reichweite zu sehen. Dat is schön.

Dann wurde sauniert. Jetzt, kurz vor halbzehn sind wir durch. Da müssen wir terminlich noch etwas disziplinierter werden. Anheizen um 17:00h, Start um 18:00h ist das mindeste. Sonst kommen wir ja zu gar nichts mehr.

Und zum Schluss: der Virus war den ganzen Tag weit weg. Aber wenn man die Nachrichten liest oder hört, drängt sich der aktuelle Kram wieder ins Bewusstsein.

Bleibt alle gesund!

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